Gott loben, in allen Lebenslagen

Die diesjährige Abendmusik des evangelischen Kirchenchors stand unter dem Motto "Jauchzet Gott in allen Landen". Die Auferstehungskirche war sehr gut besucht - von einem zufriedenen Publikum.

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"Jauchzet Gott in allen Landen" war das Motto der diesjährigen Abendmusik des Kirchenchors Riederich.  Foto: 

Im Kirchenjahr lägen der Volkstrauertag, der Buß- und Bettag und der Ewigkeitssonntag im November, womit die Stimmung oft drückend und traurig sei, sagte Pfarrer Fritz Braun, der durch das Programm führte. Dazu stand das Motto des Konzerts "Jauchzet Gott in allen Landen" in einem scheinbaren Gegensatz. Christen gehe es nicht immer gut, aber sie seien in allen Lebenslagen aufgerufen, Gott zu loben, erläuterte Kirchenchorleiterin Susanne Wurz.

Der Chor lobte Gott mit den klassischen Stücken "Nun lob', mein Seel', den Herren" von Johann Sebastian Bach, "Jauchzet dem Herrn, alle Welt" von Felix Mendelssohn-Bartholdy und "Laudate pueri Dominum" eines unbekannten Komponisten aus der Jesuitenmission in Südamerika ebenso wie mit den modernen Liedern "Lob, Anbetung, Ruhm und Ehre" der Jesus-Bruderschaft Gnadenthal und "Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder" von Wilhelm von Ascheraden und Carsten Klomp. Viele Gastsänger gaben dem Chor Sicherheit und ermöglichten es, die achtstimmigen Passagen in "Jauchzet dem Herrn, alle Welt" zu singen. Einige Gastsänger hatten bereits in früheren Jahren bei Abendmusiken des Kirchenchors mitgewirkt. Sie alle fügten sich gut in den Chor ein.

Eine Bereicherung waren auch die Solistin Bärbel Giebeler (Sopran) und die Instrumentalisten Herbert Schwägerle (Orgel und Truhenorgel), Thilo Sedlaczek (Trompete), Susanna Klöpfer und Viola Ambacher (Violinen), Carola Ebert (Bratsche), Stefan Ebert (Cello), Patrick Wurz (Gitarre) und Stephan Fröschle (E-Piano). Die meisten von ihnen begleiteten nicht nur den Chor, sondern hatten auch eigene Auftritte mit zwei Teilen aus Alessandro Scarlattis "Arie con Tromba Sola", Johann Sebastian Bachs Kantate "Jauchzet Gott in allen Landen" und Jean Titelouzes "Hymne". Mit letzterer eröffnete Herbert Schwägerle das Konzert.

Pfarrer Braun las einige Psalmen, auf denen viele Lieder des Abends beruhten, und gab interessante Informationen zu den Stücken und ihren Komponisten. Zudem ehrte er Christine Alle, die seit 25 Jahren im Kirchenchor singt.

Das Programm traf offensichtlich den Geschmack des Publikums in der trotz konkurrierender Veranstaltungen sehr gut besuchten Auferstehungskirche: Die Sänger und Instrumentalisten bekamen viel Beifall, so dass der Chor als Zugabe noch einmal "Nun lob, mein Seel', den Herren" sang. Viele Zuhörer äußerten sich sehr positiv über das Konzert. Zufrieden war auch Susanne Wurz, die den "ausgewogenen, runden Klang des Chors" und das "gute Zusammenspiel zwischen Chor und Instrumentalisten" lobte. Besonders gut gefallen hatten ihr auch die Streicher und der Trompeter. Bärbel Giebeler habe mit Leichtigkeit bis zum hohen C gesungen und sehr sicher in der äußerst schwierigen Koloraturen gewesen.

Lob gab es nicht nur für den Chor und die Instrumentalisten: Tenor-Sänger Joachim Fälchle überreichte Susanne Wurz einen Blumenstrauß und hob ihr großes Engagement bei den Proben sowie ihre Geduld mit dem Chor hervor.

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