Gemeinsam das Klima schützen

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Bempflingen setzt auf den Umweltschutz.  Foto: 

Das Klima schützen, Energie einsparen, den Kohlendioxid-Ausstoß senken, erneuerbare Energien weiter ausbauen: Um diesen Zielen näher zu kommen, beteiligt sich die Gemeinde am integrierten Klimaschutzkonzept (IKK), das der Landkreis Esslingen auf den Weg bringen will. In einer Infoveranstaltung im Juli wurden den Kommunen die Ziele eines solchen Konzeptes bereits vorgestellt.

Nun wurde es dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt. Für die teilnehmenden Kommunen entstehen dabei viele Vorteile, wie das Beispiel aus dem Landkreis Göppingen aufzeigt, in dem es ein solches IKK bereits gibt.  Allerdings geht es derzeit nur um die Erstellung des Konzepts und noch nicht um die konkrete Frage des Klimaschutzmanagements.

So erhalten die Gemeinden ein Planungsinstrument für die Entwicklung im Bezug auf Nachhaltigkeit und Effizienz, und es wird ein Leitfaden für die kommenden Jahrzehnte erarbeitet, wie sich Klimaschutz am besten umsetzen lässt. Wird das Konzept realisiert, könnte die Stelle eines Klimamanagers geschaffen werden, der  viele Aufgaben wahrnehmen könnte. So gehören dazu die Beratung in Energiefragen, Informationen über Klimaschutzaktivitäten, aber auch die Unterstützung in der praktischen Umsetzung des IKK.

Auch finanziell kann sich eine Teilnahme lohnen, denn oft sind Förderungen im Bereich Klimaschutz an Bedingungen geknüpft, wie etwa die Teilnahme am IKK. Gerade was die weitere energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden wie der Schule betrifft, könnte Bempflingen davon profitieren, machte Bürgermeister Bernd Welser in der Gemeinderatssitzung deutlich. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf etwa 200 000 Euro geschätzt, davon werden 65 Prozent vom Bund gefördert. Von den Restkosten übernimmt 60 Prozent der Landkreis Esslingen, 40 Prozent werden unter den Kommunen aufgeteilt, die sich beteiligen. Für Bempflingen würde das geschätzte Kosten in Höhe von 600 Euro bedeuten.

Lob gab es aus den Reihen des Gremiums für dieses Projekt. „Das ist eine Riesenchance für uns als kleine Gemeinde“, betonte Volker Hasenberg, so böte sich die Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme zu machen. Welche Maßnahmen dann letztlich umgesetzt werden, liegt übrigens dennoch komplett im Ermessen der Gemeinde, das war der Verwaltung wichtig, wie Bürgermeister Welser erklärte. Die Beteiligung wurde einstimmig beschlossen, mit der Erstellung des Konzepts will der Landkreis Esslingen im ersten Quartal 2018 beginnen, wenn sich genügend Teilnehmer finden.

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