Für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert

Die Fliegergruppe Grabenstetten schwebt - oder besser: segelt - gerade auf der Erfolgswelle: Nun gelang die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

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Der Blick aus dem Cockpit beim Kreisen in einem Aufwind über der Alb.  Foto: 

In der zweiten Segelflug-Bundesliga konnten die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten am vergangenen Wochenende erneut punkten, doch vor allem beim Streckenflug-Wettbewerb im brandenburgischen Lüsse gab es zuletzt Anlass zur Freude: Gleich mehrere Grabenstetter haben sich durch ihr gutes Abschneiden für die Deutsche Meisterschaft 2017 qualifiziert.

Vom 18. bis zum 27. Juli war Grabenstetten mit gleich sechs Piloten bei dem Qualifikations-Wettbewerb vertreten. Im der Doppelsitzer-Klasse flogen Christian Fisahn und Frederik Widmaier nach sieben Wettbewerbsflügen auf den fünften Platz. Damit haben sie sich für die Deutsche Meisterschaft im kommenden Jahr qualifiziert.

Auch für den Nachwuchspiloten Henrik Theiss war der Wettbewerb in Lüsse außerordentlich erfolgreich: Im hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld der Clubklasse, in der mit älteren Flugzeugen und einem Handicap-Faktor zum Ausgleich der verschiedenen Gleitleistungen geflogen wird und in der sogar ein ehemaliger Weltmeister mit von der Partie war, schloss der 19-jährige Student ebenfalls mit Rang fünf ab. Auch er wird aller Voraussicht nach im kommenden Jahr auf der Deutschen Meisterschaft mitfliegen können.

Für Runde 16 in der zweiten Segelflug-Bundesliga am vergangenen Wochenende kamen die Grabenstetter auch ohne Wettbewerbsflüge aus: Zuhause auf der Alb schaffte Erich Sigel den schnellsten Flug dieser Runde. Der erfahrene Pilot wusste die Aufwinde am Südrand der Alb und entlang der Donau am besten zu nutzen und flog so einen Durchschnitt von 96,4 Stundenkilometern. Felix Bächle und Dennis Schmalacker waren gemeinsam im Doppelsitzer auf ähnlicher Strecke unterwegs und erzielten 93 Stundenkilometer.

Silvan Meckelnburg steuerte den dritten Flug mit 64 Stundenkilometern bei. Damit schloss Grabenstetten das Wochenende mit Rundenplatz fünf ab. Mit Rang 15 in der Tabelle erreichen die Flieger von der Vorderen Alb ihr bislang bestes Ergebnis in dieser Saison, die mit Wetterpech und einigen Patzern begonnen hatte.

Der Rundensieg in der Zweiten Segelflug-Bundesliga ging diesmal an den Fliegerclub Eichstätt. Mit bis zu 120 Stundenkilometern zwischen Regensburg und Albstadt konnten die Bayern die Runde mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden. An der Spitze der Tabelle stehen weiterhin die Segelflieger aus Gifhorn (Niedersachsen) vor Boberg bei Hamburg.

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