Für den Ernstfall gut gerüstet

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Zum Glück nur zu Showzwecken befreite die Feuerwehr Grafenberg eine eingeklemmte Person aus einem Unfallwagen.  Foto: 

Grafenberger Bürger können sich auf ihre Feuerwehr in jeder Situation verlassen. Das war am Sonntag beim „Tag der offenen Tore“ im Feuerwehrgerätehaus eindrucksvoll zu erleben mit Schauübungen und einem informativen Rahmenprogramm.

Die aktive Freiwillige Feuerwehr zeigte eine „Patientengerechte Unfallrettung“, die Jugendfeuerwehr eine Personenrettung mit der Leiter und einen Löscheinsatz bei einem Brand. Beide Abteilungen nutzten dazu das im Oktober in den Dienst gestellte neue Löschfahrzeug und machten deutlich, dass jedes Teammitglied sehr gut vorbereitet ist und das Team hervorragend funktioniert. Jeder weiß auch ohne viele Worte, was er wann zu tun hat.

Nur eines wird in einer Notfallsituation anders sein als bei den Übungen – die Fotografen werden keine Sensationsfotos machen können, sodass hoffentlich auch keine unerwünschten Fotos im Internet auftauchen. Bei den Übungen war es zwar erwünscht, dass es viele Zuschauer gab, aber im Einsatz werden „Gaffer“ und Sensationsreporter kaum Gelegenheit haben, die Rettungsarbeiten zu stören.

So aber konnten die etwa 300 Zuschauer verfolgen, wie die Feuerwehr im Ernstfall sicher und schnell arbeitet, auch im Zusammenspiel mit den anderen Rettungsdiensten. Alles wurde mit der feuerwehreigenen Drohne aufgezeichnet, sodass Einzelheiten nachbesprochen werden können. Eine im Auto eingeklemmte Person mit Verdacht auf Wirbelverletzung musste befreit werden. Außerdem „rettete“ die Jugendfeuerwehr eine Person mit der Leiter vom Dach und löschte den vermeintlichen Brand.

Feuerwehrmann Achim Knöll musste zündeln, bevor er die Gefahren eines Löschversuchs von brennendem Fett mit Wasser demonstrieren konnte. Schon eine kleine Menge Wasser reicht für eine gewaltige Explosion. Hilfreich kann stattdessen ein Abdecken mit dem Topfdeckel oder einer Löschdecke sein. Wichtig ist vor allem der Notruf 112 und noch viel wichtiger das Wissen, nie zu versuchen, brennendes Fett mit Wasser zu löschen.

Informatives zu Rauchmeldern und praktische Übungen mit einem Feuerlöscher wurden gerne angenommen. Außerdem gehörten auch „Wasserspiele“ für Kinder zum Rahmenprogramm.

Besucher informierten sich bei der Feuerwehr in Grafenberg. Insbesondere in den Punkten brennendes Fett und Rauchmelder nahmen sie wertvolles Wissen mit nach Hause.

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Als einer der jüngsten Nachwuchskräfte leitet er die Ortsgruppe der CDU, ist im geschäftsführenden Vorstand des Kreisverbands und bei der Jungen Union. weiter lesen