Ersten Tagessieg eingeflogen

Seit drei Jahren in der zweiten Liga, zum ersten Mal an der Spitze: Am ersten Juli-Wochenende holten die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten erstmals Platz eins in der zweiten Segelflug-Bundesliga.

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Ausschlaggebend für den ersten Rundensieg der Piloten von der Vorderen Alb waren drei optimal gewählte Flüge am 6. Juli von Frederik Widmaier, Nico Walker und Wolfgang Müller. Ihre Strecke führte sie in den Schwarzwald zum Titisee, dann nach Norden bis Pforzheim und weiter nach Heilbronn. "Bis Villingen war es schwierig und zäh", berichtet Walker, "doch dann, zur rechten Zeit am rechten Ort, fanden wir eine Reihe richtig guter Aufwinde bis hinter Heilbronn". Das trieb ihre Durchschnitts-Geschwindigkeit mächtig nach oben.

Aber dass Hochs und Tiefs im Segelflug nah beieinander liegen, musste Widmaier kurz danach erfahren: Kaum hatte er das Ende der Aufwind-Reihung erreicht, da ging es nur noch bergab für ihn. Schnell war er zurück auf dem Boden: Er musste bei Neuenstein im Hohenlohekreis auf einem Acker außenlanden. "Was tut man nicht alles für die Bundesliga", kommentierte Widmaier den Vorfall, nachdem das Flugzeug im Anhänger auf der Straße nach Grabenstetten zurück transportiert war. Trotzdem war sein Flug mit einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern der schnellste.

Walker flog etwas weiter nördlich, fand weitere Aufwinde und schaffte nach 445 Kilometern die Rückkehr nach Grabenstetten mit 96 Stundenkilometern. Müller kehrte direkt vom Südschwarzwald auf die Alb zurück und erreichte 94 Stundenkilometer.

Das vergangene Wochenende konnten die Flieger aufgrund der tiefen Wolken und der zahlreichen Regenschauer nicht nutzen. Es war die dritte wetterbedingte Nullrunde für die Fliegergruppe Grabenstetten. Durch ihren Rundensieg in der Vorwoche kletterten die Piloten von der Vorderen Alb um vier Plätze nach oben in der Tabelle und standen zwischendurch auf Rang sechs. Durch die Nullrunde am vergangene Wochenende ging nur ein Platz verloren. Grabenstetten steht jetzt auf Rang sieben von 30 und somit gerade noch auf einem Aufstiegsrang. An der Spitze der Tabelle steht Berlin vor der Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd.

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