Erst die Leitung, dann das Fliegen

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Am vergangenen Sonntag konnte die Fliegergruppe Hülben bei traumhaftem Wetter in die neue Flugsaison starten. Zuvor hatten die Vereinsmitglieder aber eine Menge zu tun: Nachdem letztes Jahr bei einem Gewitter die Telefonverbindung des Flugplatzes Schaden genommen hatte, waren die Flugsportler am Boden gefragt. In den letzten Wochen waren sie damit beschäftigt über die ganze Länge des Flugplatzes neue Rohre und Kabel zu verlegen. Denn der Gesetzgeber schreibt vor, dass vom Startpunkt der Segelflugzeuge bis zur Winde eine einwandfreie Telefonverbindung bestehen muss.

Im Anschluss wurde in Eigenarbeit noch der Flugplatz eben gewalzt. Und nebenbei ließ die Fliegergruppe ihre Flugzeuge vom „Flieger TÜV“ abnehmen. Mit gutem Resultat: Prüfer Andreas Streble stellte an der gesamten Flotte keine Mängel fest. „Die unglaubliche hohe Qualität der Werkstattarbeit des Werkstattleiters und dessen Team macht das möglich“, schreiben die Flieger in einer Mitteilung, verbunden mit einem „großen Dankeschön“ an dieses Team.

Der Wettervorhersage hielt sich an die Versprechungen und bescherte der Fliegergruppe am vergangenen Wochenende traumhafte Frühlingstage.

Nach dem Aufbau der Flugzeuge und der Winde konnte es endlich in die Luft gehen. Allerdings nur mit Fluglehrer. Denn jeder Pilot muss vor der Saison drei Starts mit einem Fluglehrer absolvieren, um die Sicherheit und den Trainingsstand zu gewährleisten. Eine theoretische Auffrischung erfolgte vor ungefähr zwei Wochen. Die Fliegergruppe und die Fluglehrer haben die Piloten über neue Regelungen und betriebliche Verfahren informiert.

„Nach einer so langen Pause tut es unglaublich gut wieder in der Luft zu sein“, schreiben die Flugsportler. Und weiter: „Im Einklang von Natur und Technik in die Höhe gleiten und dabei den Ausblick auf unsere Heimat genießen.“

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