Eine Notsicherung

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Die alte Zehntscheuer muss gesichert werden.  Foto: 

Alte Bauten sind für so manche Überraschung gut: Der Westgiebel der Zehntscheuer ist so marode, dass damit zu rechnen ist, dass über kurz oder lang Fachwerke ausbrechen und abstürzen und damit Fußgänger gefährdet sein könnten.

Das hatte ein Gutachter festgestellt. „Die Handwerker waren damals auch nicht dumm“, kommentierte ein Besucher der Gemeinderatssitzung am Dienstag, „Die Wetterseite wurde früher mit Absicht verputzt. Unterm Putz hat man natürlich kein Eichenholz verwendet sondern billigere Fichte“. Bei der denkmalsbezogenen Renovierung sei das Fachwerk freigelegt und dem Wetter ausgesetzt worden: „Kein Wunder, dass das nachgibt.“ Im Gemeinderat standen jetzt Notsicherungsmaßnahmen wie Netze, Drahtgitter und die innenseitige Versprießung zur Debatte. Kosten in Höhe von 40 000 Euro stehen im Raum.

Auf Antrag von FBL-Stadtrat Gerd Lohrmann wurde die Diskussion über das ortsprägende Gebäude im Besitzt der Stadt kurzerhand in den nichtöffentlichen Teil verlegt: „Was wir vorliegen haben ist grundsätzlich zu kurz gesprungen.“ Es gebe die Immobilie betreffende Änderungen, die noch nicht dem gesamten Gemeinderat bekannt seien, ergänzte Gemeinderat Jürgen Schöllhammer. Also zurück in die Vorberatung. Das historische Gebäude steht zur Vermarktung.

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