Eine Investition in die Zukunft

Ohne die großzügigen Spenden von Hans Ringhoffer gäbe es keine Schulsozialarbeit an der Grundschule Kohlberg/Kappishäusern. Jetzt wurden dem Förderverein wieder 15 000 Euro übergeben.

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Für die Schulsozialarbeit: Hans Ringhoffer überreicht die Spende an Viola Hörner-Wetzel. Foto: Mara Sander

Mit einer besonders gestalteten Weihnachtsfeier bedankten sich die Grundschüler aus Kohlberg und Kappishäusern mit Lehrerkollegium, Förderverein und Elternvertretern bei Hans Ringhoffer, Inhaber der Firma Ringhoffer Verzahnungstechnik in Kohlberg, für einen großen Scheck über 15 000 Euro. Das Geld ist für die Schulsozialarbeit bestimmt. Es ist bereits die vierte Spende an den Förderverein seit seiner Gründung vor rund drei Jahren.

"Ohne die Spenden von Herrn Ringhoffer gäbe es heute keine Schulsozialarbeit in Kohlberg", betonte die Vorsitzende des aktiven Fördervereins der Grundschule, Dr. Viola Hörner-Wetzel. Mit dem Geld finanziert der Förderverein seit 2011 einen Schulsozialarbeiter. "Anders als in anderen Gemeinden ist nach wie vor der Förderverein der Vertragspartner, da die angestrebte Anstellung über die Gemeinde im Jahr 2011 vom Gemeinderat abgelehnt wurde, obwohl die Finanzierung über die Spenden zugesichert war", erklärte sie dazu. Auch bei den von der neuen Landesregierung zur Förderung der Schulsozialarbeit zur Verfügung gestellten Mittel von Kreis und Land wäre Kohlberg eigentlich leer ausgegangen, "denn nur Stellen mit mindestens 50 Prozent Umfang werden gefördert". Da aber die 25 Prozent-Stelle in Kohlberg über den Förderverein bereits bestand und mit den Ringhoffer-Spenden finanziert wurde, werde Kohlberg nun doch mit Fördermitteln unterstützt. "Die Fördermittel decken jedoch nur 65 Prozent der Kosten ab, daher ist auch weiterhin zusätzliches Geld nötig", machte sie bewusst, dass die Arbeit weiterhin auf Spenden angewiesen ist. Es sollen auch erneut Gespräche mit der Gemeinde geführt werden mit dem Ziel, einen Teil der Finanzierung und die vertragliche Anstellung des Schulsozialarbeiters zu übernehmen.

"Wir hoffen immer noch, dass auch von der Gemeinde irgendwann Unterstützung kommt. Wir hoffen und geben nicht auf", so Hörner-Wetzel, zumal mit der aktuellen Spende von 15 000 Euro der Schwerpunkt nicht allein auf Finanzierung des Schulsozialarbeiters liegen solle sondern auf Wunsch des Spenders solche Projekte unterstützt werden sollen, die gezielt auf Kinder ausgerichtet sind, die kurz- oder längerfristig konkrete Unterstützung benötigen.

Die Maßnahmen reichen von der Betreuung bei den Hausaufgaben, die ebenfalls der Förderverein bisher finanziert, über intensive Gruppenarbeiten am Nachmittag bis hin zur Finanzierung der Kernzeitbetreuung für einzelne Kinder inklusive eines warmen Mittagessens. "In diesem Zusammenhang ist ihm auch die Elternarbeit besonders wichtig. Denn nur wenn die Eltern mit einbezogen werden, haben die Maßnahmen eine nachhaltige Wirkung", so Hörner-Wetzel. "Ich sehe das Geld sehr gut angelegt. Kinder sind unsere Zukunft, es ist eine Investition in die Zukunft", so Ringhoffer, dem es wichtig ist Kinder so früh wie möglich zu unterstützen und ihnen gegebenenfalls dabei zu helfen, auf dem rechten Weg zu bleiben.

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