Ein weltweit agierendes Unternehmen

Die Greiner Bio-One GmbH wird 50. In fünf Jahrzehnten ist aus "Greiner Labortechnik" ein internationales Hightech-Unternehmen geworden, das seine mittelständische Bodenhaftung aber nie verloren hat.

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Das Ineinandergreifen von Tradition und Innovation machte es zum weltweit erfolgreichen Technologiepartner für die diagnostische, pharmazeutische und biotechnologische Industrie.

Angefangen hat das Unternehmen "Greiner Labortechnik" 1963 in Nürtingen mit den ersten Petrischalen aus Kunststoff. Im Jahr 1974 wurde in Österreich ein weiterer Produktionsstandort errichtet - zunächst ebenfalls für Petrischalen. Mit "Vacuette", dem ersten evakuierten Blutentnahmesystem mit Kunststoff-Schutzkappe, das ein Vakuum mindestens 18 Monate lang halten kann, gelang Greiner in den 1980er Jahren eine ebenso bedeutende wie für die weitere Entwicklung richtungsweisende Innovation.

Die Entwicklung der weltweit ersten 1536 Well-Microplatte im Jahr 1997 brachte ebenfalls einen entscheidenden Durchbruch. Der Standort Frickenhausen bei Nürtingen bekam 1988 eine der modernsten Spritzgussproduktionsstätten auf 15 000 Quadratmetern. Außerdem wurde in eine neue Produktionsstätte in den USA investiert - und aus Greiner Labortechnik wurde 2001 die Greiner Bio-One International AG.

Weltweit erzielt die Greiner Bio-One International AG heute einen Umsatz von 364 Millionen Euro und beschäftigt mehr als 1 700 Mitarbeiter in sieben Produktionsstätten und 24 Niederlassungen.

Der Geschäftsbereich "Preanalytics" ist im österreichischen Kremsmünster beheimatet und liefert Komplettlösungen zur venösen und kapillaren Blutentnahme sowie zur Urinentnahme an Krankenhäuser, klinische Labors, Blutspendedienste und die Diagnostikindustrie. Die neueste Entwicklung des Bereichs "Preanalytics" ist der "Vacuette Tube Touch". Beim Einsetzen des Röhrchens in den Halter aktiviert ein Mechanismus eine Schutzkappe und gewährleistet somit die gefahrlose Blutabnahme.

Im Fokus des Geschäftsbereichs "Diagnostics" steht die "DNA-Chiptechnologie". Mit den so genannten Biochips können die spezifischen genetischen Fingerabdrücke vieler verschiedener Parameter in einer einzigen Analyse eindeutig nachgewiesen werden. Die deutsche Unternehmenszentrale des Geschäftsbereichs "BioScience" in Frickenhausen steuert unter der Leitung von Geschäftsführer Heinz Schmid die gesamte Forschungs- und Entwicklungsarbeit in den Produktbereichen Zellkultur, High-Throughput Screening und OEM für die Märkte weltweit. Für Heinz Schmid, der einst seine Laufbahn im Unternehmen als Auszubildender begonnen hat, ist das Jubiläum kein Grund nur zurück zu blicken: "Ich bin gemeinsam mit meinen Mitarbeitern sehr stolz darauf, dass überall auf der Welt Wissenschaftler und Ärzte bei der Krebsforschung, der Virusdiagnostik oder der Impfstoffproduktion auf Produkte der Greiner Bio-One vertrauen. Es ist unser erklärtes Ziel, mit unseren Innovationen stets die besten Lösungen zu liefern."

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