Ein Traum in avocado-Grün

Er wurde getreten, geschlagen und verklebt - der Boden der Falkensteinhalle hatte es nicht leicht. Jetzt wird er nach 29 Jahren ausgetauscht.

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Die 1985 eingeweihte Falkensteinhalle stellt für eine kleine Gemeinde wie Grabenstetten ein durchaus stattliches Bauwerk dar. Sie ist Herberge der traditionsreichen Grabenstetter Handballer, die sich so manches heißes Duell in ihren Spielstätte geliefert haben. Sie bietet aber auch den Schülern der benachbarten Rulaman-Schule reichlich Auslauf.

Von Beginn an bis vor wenigen Tagen waren Sportler, Zuschauer, Schüler oder Gäste einer der vielen Festveranstaltungen immer auf dem selben Boden unterwegs - 29 Jahre lang. Der war zuletzt schlichtweg "fertig".

Die Gemeinde hatte daher die finanziellen Mittel für einen neuen Hallenboden in den Haushalt für 2014 eingestellt, rund 110 000 Euro. Am Ende herausspringen werden etwa 125 000 Euro, eine der größten Investitionen der Kommune in diesem Jahr. Umso wichtiger wäre es, einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent aus der Sportstättenförderung zu erhalten.

Für das viele Geld bekommen die Grabenstetter einen neuen Hallenboden, in avocado-grün gehalten. Bis dato wurde der alte Belag entfernt und entsorgt, in dieser Woche wird der Untergrund aufbereitet. Neu gesetzt wurden auch die Bodenhülsen, in denen zum Beispiel ein Volleyball-Netz verankert werden kann.

Ab Montag wird dann der neue Linoleum-Boden in Bahnen aufgetragen. Direkt unter der Oberfläche befindet sich ein 10 Millimeter dicker Schaumbelag, sodass die Bodeneigenschaften in etwa denen des bisherigen, federnden Bodens, gleichen sollen.

Ende des Monats können die Handballer ihren Trainingsbetrieb wieder in der eigenen Halle aufnehmen, derzeit gastieren sie zwei Mal in der Woche in Hülben. Am letzten September-Wochenende steigt das erste Heimspiel der Landesliga-Saison, spätestens dann sollen sich möglichst viele Grabenstetter persönlich ein Bild vom neuen Erscheinungsbild ihrer Falkensteinhalle machen. Gibts dann zum Schutz des Bodens ein Harzverbot für die Handballer? "Dann bekäme ich wohl echte Probleme", schmunzelt Bürgermeister Harald Steidl.

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