Ein Bild des Landraubs gezeichnet

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Der Bezirksarbeitskreis Bad Urach des Evangelischen Bauernwerks, die Landfrauen Römerstein und der Freundeskreis Eine Welt Donnstetten veranstalten am Freitag, den 4. November gemeinsam einen Filmabend. Thema des Films ist der kritische Blick auf den sogenannten „Landraub“ – es geht um die Versiegelung und den Raubbau von Böden weltweit. „Auch für uns ist das Thema mit dem Ausbau der Autobahn 8 und dem Bahnneubau direkt vor der Haustür. Aber auch der globale Verbrauch von Flächen hat Auswirkungen auf uns“, erklärt hierzu Bezirksbauernpfarrerin Annedore Hohensteiner. 

Zum Inhalt: „Kaufen Sie Land, es wird keines mehr gemacht“, sagte schon Mark Twain. Tatsächlich gehen jedes Jahr weltweit jährlich zwölf Millionen Hektar Ackerfläche durch Versiegelung verloren. Sei es für Industrie, Verkehrswege oder Spekulation, der Raubbau an der wichtigsten Ressource der Welt – unseren Böden – hat bedrohliche Ausmaße angenommen. Der Film „Landraub“ portraitiert die Investoren und ihre Opfer. Die einen sprechen von Notwendigkeit und Profit, die anderen beklagen den Verlust ihrer Flächen und Lebensgrundlagen. Besonders in Ländern der Dritten Welt müssen Kleinbauern weichen um  für Agrarindustrie Platz zu machen. Ein Fläche halb so groß wie Europa wurde bereits aufgekauft um hier günstig zu produzieren. „Landraub“ zeigt die Dimensionen dieser Entwicklung.

Der Filmabend beginnt um 20 Uhr im Gemeindehaus in Donnstetten. Der Eintritt ist frei.

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