Eile bei den Segelfliegern

Die Wettervorhersage für den Sonntag schien von vornherein nicht geeignet für schnelle Flüge, und so war am Samstag alles, was Flügel hatte, in der Luft, um die gute Platzierung in der Liga zu verteidigen.

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Doch von Westen her drohte Unheil: Hohe Wolkenfelder zogen zügig heran und beendeten im Schwarzwald und auf der Westalb schon gegen Mittag den Sonnenschein. Ohne Sonne fehlen den Segelfliegern die Aufwinde, in denen sie Höhe gewinnen können. Erfolgreich sein kann in einer solchen Situation nur, wer schon vor Ankunft der störenden Bewölkung genügend Kilometer geschafft hat. So früh wie möglich los und möglichst dorthin fliegen, wo das Wetter noch länger hält, das war die Strategie der Flieger von der Vorderen Alb.

Langstreckenexperte Patrick Kutschat trat die Flucht in den sonnigeren Osten an schaffte so den größten und schnellsten Flug: Bis nach Regensburg war er richtig schnell unterwegs. Der Rückweg nach Grabenstetten machte dann deutlich mehr Schwierigkeiten: Die schwächer werdenden Aufwinde kosteten ihn wertvolle Zeit, und die Heimkehr schaffte er nur, nachdem er bei Geislingen seinen Hilfsmotor eingesetzt hatte. Trotzdem standen am Ende 450 Kilometer im reinen Segelflug auf dem Zähler, und mit 95,2 Stundenkilometern sammelte er die meisten Punkte für die Liga. Nachwuchspilot Henrik Theiss und Emanuel Ladner schafften 82 und 81 Kilometer pro Stunde. Das Ergebnis der fünften Runde ist Platz zehn für Grabenstetten. Das reicht immerhin, um den achten Tabellenplatz aus der vorherigen Runde zu halten.

Die Nachbarn von der Fliegergruppe Dettingen/Teck, die nach dem Abstieg aus der ersten Liga nun wieder mit Grabenstetten in der zweiten Liga fliegen, waren noch ein wenig schneller unterwegs und stehen in der Tabelle direkt vor Grabenstetten auf Rang sieben. Den Rundensieg holten sich die Piloten aus Bad Homburg im Taunus, gefolgt von den Fliegern aus Riesa-Canitz und dem FSV Gerstetten, der mit knapp 100 Stundenkilometern über der Alb unterwegs war.

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