Die Zukunft lebt

Nach jahrzehntelanger Planung war es gestern endlich so weit: Spatenstich für die Ortsumfahrung Grafenberg. Auch viele Bürger waren zu dem freudigen Ereignis gekommen.

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    So ein Spatenstich ist immer ein freudiges Ereignis. So auch gestern in Grafenberg. Foto: 
  • Jede Menge Bürger waren zum Spantenstich gekommen.  2/2
    Jede Menge Bürger waren zum Spantenstich gekommen.  Foto: 
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Vor einem Jahr beim Dorffest wurde die Baugenehmigung für die Ortsumfahrung gebührend gefeiert, gestern nn war der offizielle Spatenstich für das Grafenberger Jahrhundertereignis. Erwartungsgemäß waren nicht nur viele Politiker zu dem freudigen Ereignis gekommen, sondern auch sehr viel Bürger. Und das war gut so. Denn sie hatten ebenfalls einen großen anteil daran, dass das Projekt letztendlich so schnell verwirklicht werden kann. Der ganze Ort steht nach wie vor bedingungslos hinter dem Bau der Ortsumgehung. Einige haben dafür Grundstücke verkauft, ohne die die Straße nicht verwirklicht werden könnte.

Regierungspräsident Dr. Jörg schmidt erinnerte an die lange Geschichte der Planung der ortsumgehung und daran, dass verschiedne Varianten diskutiert, weiterentwickelt oder verworfen wurden. Doch mit dem Planfeststellungsbeschluss sei mit Hochdruck weitergearbeitet worden. Die Zusammenarbeit aller Beteiligter hätte gut funktioniert. „Grafenberg“, so der Regierungspräsident, „hat jetzt die große Chance zur Stadtentwicklung.“ Er lobte alle Abgeordnete, die alle eine wichtige Rolle gespielt hätten, und er vergaß auch Landesverkehrsminister Winfried Hermann nicht zu erwähnen. Besondere3 Erwähnung genoss der CDU-Bundestagsabgeordnete und gebürtige Grafenberger, Michael Donth, der sich als Mitglied im Verkahersausschuss ganz besonders für den Bau der Ortsumgehung eingesetzt habe. Staatssekretär Norbert Barthle vom Bundesverkehsministerium richtete das Wort auch zuerst an die Bürger: „Dass das projekt unter den Bürgern einen solch großen Rückhalt besitzt, bestärkt uns in unseem Tun.“ Er freue sich sehr, dass mit dem bau dieser Ortsuimgehung die letzte Ortsdurchfahrt auf der B 313 für den überörtlichen Verkehr beseitigt wird. Nach dem Bau werde sich die Lebensqualität für die Bürger stark verbessern.

Landesverkehrsminister Winfried Hermann erinnerte sich an seinen ersten Besuch vor zwei Jahren in Grafenberg, wo er sich zum ersten mal die Verkehrssituation angeschaut hatte. Und an die Adresse von Bürgermeiasterin Annette bauer sagte er: „Wir haben eine kurze gemeinsame geschichte, aber die ist sehr erfolgreich.“ Auch die Bürgermeisterin erinnerte nochmal daran wie wichtig die Ortsumfahrung für Grafenberg ist, sie bringe die benötigte Entlastung. Und auch andere Kommunen würden davon profitieren.

Noch rauschen täglich zwischen 17 000 und 18 000 Fahrzeuge durch den Ort, darunter ist ein hoher anteil an Schwerlastverkehr.  Nach fertigystellung der Ortsumgehung versprechen sich die Experten eine Entlastung um 80 Prozent. Nach dem Spatenstich wurde bei Speis und Trank in der Rienzbühlhalle weitergefeiert.

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