Die Alb holt auf: Viele Punkte für die Flieger

Nach den schmerzhaften Verlusten in der Vorwoche begann am vergangenen Wochenende wieder die Aufholjagd für die Fliegergruppe Grabenstetten.

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Die Flieger von der Vorderen Alb waren am Wochenende weit in der Republik verteilt: Patrick Kutschat, Raphael Ladner und Marc Schneider sind zur Zeit in Bayreuth bei den Bayerischen Meisterschaften im Segelflug, Frederik Widmaier, Walter Gronbach und Severin Schneider nehmen auf dem Farrenberg bei Mössingen an einem Wettbewerb teil.

Bei diesen Streckenflug-Wettbewerben wird von der Wettbewerbsleitung am Morgen eine Strecke um vorgegebene Wendepunkte festgelegt. Die Piloten müssen diese Strecke in möglichst kurzer Zeit umrunden. Entsprechend der Geschwindigkeit werden dann Punkte vergeben. Genau wie bei der Bundesliga ist das Ziel, möglichst schnell unterwegs zu sein, nur dass bei Wettbewerben die Strecke vorgegeben wird, während bei Bundesliga-Flügen von zu Hause aus die Strecke frei wählbar ist.

Am besten war das Wetter aber daheim auf der Alb: Den schnellsten Liga-Flug schaffte diesmal Senior-Pilot Erich Sigel. Vom heimischen Flugplatz Grabenstetten flog er an Albkante und Donau entlang und erreichte 71 Stundenkilometern. Nico Walker war mit 69 Stundenkilometern der Zweitschnellste, musste aber auf dem Rückweg im benachbarten Laichingen landen, weil die Thermik für eine Rückkehr nach Grabenstetten nicht ausreichte. "Sehr durchwachsenes Wetter", sagte Walker nach seiner Rückkehr. "Wegen einer hohen Wolkenschicht, die die Sonneneinstrahlung behinderte, musste ich mehrfach in schwachen Aufwinden abwarten bis die Sonne wieder durchkam." Auch der dritte im Bunde, Emanuel Ladner, musste auf dem Flugplatz Berneck bei Geislingen/Steige zwischenlanden. Der 23-jährige Student aus Grabenstetten konnte aber trotzdem mit 66 Stundenkilometern zur Liga-Wertung beitragen.

Auf dem Farrenberg bei Mössingen schafften Frederik Widmaier und Walter Gronbach im Doppelsitzer als eines von nur zwei Teams die vorgegebene Strecke. Sie lieferten eine Geschwindigkeit von immerhin 65 Stundenkilometern ab und erreichten Tagesplatz zwei beim Wettbewerb. Über Bayreuth hingegen lagen am ganzen Wochenende tiefe Wolken, es konnte sich keine Thermik entwickeln, weswegen die Flugzeuge am Boden bleiben mussten.

In der zweiten Segelflug-Bundesliga brachte Runde 7 mächtig Punkte für die Grabenstetter Flieger. In der Gesamtwertung kletterten sie wieder vier Plätze nach oben auf Platz 13 von 30 und konnten damit die Verluste aus der Woche zuvor fast vollständig ausgleichen.

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