Der schönste Ton liegt im Herzen

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Tierisch – menschlich“ lautete das Motto des Frühjahrskonzerts des Frohsinn Böhringen. Querbeet zogen sich die beiden Begriffe wie ein roter Faden durch das bunte umfangreiche Programm, dass die vielen Zuhörer in der prall gefüllten Festhalle in Böhringen genießen durften. Tierischen Beifall spendeten die Gäste allen Gruppen des menschlichen Frohsinns. Langjährige Mitglieder wurden für ihr Engagement vom Vorsitzenden Frank Mack geehrt

Funke übergesprungen

Die jüngsten Sänger eröffneten fröhlich das bunte Programm mit dem Dracula-Rock und ihrer Chorleiterin Sophie Stierle. Alle hatten mächtig Spaß daran, so dass der Funke sofort ins Publikum übersprang. Zusammen mit den Singmäusen besangen Sie „Lillimara“ auf der Suche nach dem schönsten Ton der Welt, den sie alle in Ihren Herzen fanden. Die neun Teenies „Chordon Bö“ folgten den Kleinsten mit drei schönen Beiträgen, in denen Sie die Männer besangen. „Hit the Road Jack“ begeisterte den Saal. Der gemischte Chor unter der bewährten Leitung von Gregor Dümmel sang vom Morgenrot, das bekannte Lied „Butterfly“, von der Liebe ebenfalls und zum Schluss über den Horror aller Sänger – vom Frosch im Hals. Hustend, räuspernd und grinsend ging es los. „Der Schrecken aller Sänger, ob Frauen oder Männer, dieses Tier sei bestenfalls ein Einzelgänger, oh quäl uns doch nicht länger“ schien dem Chor trotz der Qual sehr viel Spaß zu machen – das Publikum dankte es mit kräftigem Beifall.

Moderation mit Anektödchen

Zwischen den Beiträgen moderierte Tina Loser mit netten Anekdötchen und Geschichtchen aus ihrem Umfeld und keiner schien vor ihr sicher. Tina Loser grinste oft schon bevor sie die Katze aus dem Sack ließ – ihr Mann deutete ihr wild gestikulierend liebevoll an, dass er ihr abends wohl etwas den Hals umdrehen werde – doch keiner nahms ihr wirklich krumm, dafür waren die Geschichten viel zu lustig.

Nach der Pause hatten die Sänger sich zum „CoN“ formiert und besangen tierisch gut Vaters Garten, die Fliege von Ringelnatz und begeisterten mit „The Lion sleeps tonight“. „Somewhere over the Rainbow zauberte vielen Gänsehaut und Lacher gab es für das Lied „Für Frauen ist das doch kein Problem“. Insgesamt boten alle Chöre tolles Liedgut, das Dümmel nach dem Motto „Nach dem Konzert ist vor dem Konzert“ stets am darauffolgenden Tag auswählt. Tolle Harmonie zwischen den Chören und dem Chorleiter, Freude am Singen vermischt mit toller Deko, frechen Geschichten machten den Abend zu etwas Besonderem.

Ehrungen vor dem Finale

Bevor der große Männerchor mit 26 Sängern den wunderschönen Abschluss des Konzertabends bestritten, ehrte Frank Mack verdiente Mitglieder. Für 20 Jahre danke Mack Christina Strähle, Gunter Strähle und Karl Heinz Götz. Elke Winkler Schmid und Christa Strähle singen bereits seit 25 Jahren im Chor und Horst Füllemann bereits 30 Jahre. Mack dankte allen für ihre Bereitschaft, neben dem singen auch sonst noch für den Verein da zu sein. Jeder bringe sich ein, sei zur Stelle, wenn man ihn brauche.

Dann holte Mack tief Luft und ging mit dem Mikro erzählend von der Bühne, um Walter Fischer an seinem Platz abzuholen. „Seit 70 Jahren bist du nun im Chor und erst vor Kurzem hast du noch mit uns gesungen“, sagte Mack zu dem Jubilar.

Großer Beifall für Jubilar

Am Arm gestützt führte Mack ihn auf die Bühne unter frenetischem Beifall aller Anwesender. Walter Fischer begann seine Sängerkarriere mit 18 Jahren in Zainingen, war von 1972 bis 1986 der zweite Vorstand des GV Frohsinn Böhringen, von 1964 bis 2003 fast 40 Jahre lang Vizechorleiter.

Zudem war er ein herausragender Erster Tenor im Männerchor und Gemischten Chor, der oftmals als Solist bei vielen Konzerten mitwirkte.

Jahre ist Walter Fischer Mitglied beim Frohsinn Böhringen. Er war lange Vizevorstand und zweiter Chorleiter. Unter frenetischem Beifall wurde er für eine beeindruckende Treue geehrt.

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