Bewegung, heiße Beats und Fragebögen

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Die ersten „Action Days“ in Grafenberg mit dem Ziel, etwas Interessantes für Jugendliche zu bieten, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, waren ein Erfolg.

 Darüber sind sich alle Beteiligten in Grafenberg einig. Erfolg heißt dabei keineswegs Massenansturm. Den hatte auch niemand erwartet. Wichtig waren die Kontakte untereinander und mit den Ansprechpartnern für Jugendarbeit. Zufriedene Teilnehmer und Organisatoren sind der Lohn für die intensive Vorbereitung. Den ausgefüllten Fragebogen als Feedback zur Aktion war zu entnehmen, dass es „Spaß gemacht hat“ und öfter geben sollte.

 „Mehr Teilnehmer als angemeldet“, stellte Projekt- und Hauptamtsleiterin Sophia Schelkle schon zu Beginn fest. Besonders am Workshop für Longboards war das Interesse größer als erwartet. Das Organisationsteam mit Wiebke Bölk von der Gemeinde und Schulsozialarbeiter Michael Egerter von der Freien Jugendhilfe Maria Berg unter Leitung von Schelkle hatten sich wegen besserer Planbarkeit zwar für Voranmeldungen entschieden, aber vorsichtshalber einige Reserveplätze einkalkuliert.

 So konnte spontan ein weiter Kick-Box-Kurs angeboten und abends das Bumble-Ball-Turnier früher beginnen und länger dauern.  Im Spiel versuchten die Teilnehmer, sich gegenseitig innerhalb eines begrenzten Feldes wegzudrücken, wobei mehr als „Fair Play“ geübt werden konnte und vor allem auch der Spaßfaktor zählte. „Wenn Bewegung interessant ist, wird sie gerne angenommen“, so die angehende Sozialarbeiterin Sandra Wahl zu dem kugelrunden Bewegungsangebot.

Bewegung war außerdem angesagt bei einem „Fifa/Fußball Turnier“ mit Peter Sladic, Übungsleiter beim TSV-Grafenberg.  Reichlich Bewegung gab es außerdem beim Kick-Boxen und beim Parcourslaufen. Den Bewegungsparcours gibt es bereits auf dem erweiterten „grünen“ Schulhof, aber unter Anleitung konnte der in seiner Vielfalt neu entdeckt werden. Für ehemalige Grundschüler, denen er zu ihrer Zeit noch nicht zur Verfügung stand, war das natürlich besonders interessant, denn den kann man ja auch außerhalb der Schulzeiten nutzen.

 Wer die „Kistentrommeln“ Cajons ausprobieren oder Elektrobeats selbst „komponieren“ wollte, hatte dazu ebenso Gelegenheit wie einfach nur zuzuschauen bei alkoholfreien Drinks am „Safer Suff Mobil“ als „Beach-Bar“ vor einer Kulisse mit Sand und Liegestühlen. Bürgermeisterin Annette Bauer mixte am Freitag kräftig mit und ließ sich von DJ Simon Wolf aus Pfullingen erklären, wie Elektrobeats am PC entstehen.

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