Aufwind gibt es nur im hohen Norden

Nach dem Erfolg in Runde zwei (Platz vier) mussten die Segelflieger aus Grabenstetten am vergangenen Wochenende einen schweren Dämpfer hinnehmen: Flüge waren wegen des Wetters nicht möglich.

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Wegen immer wieder neu aufziehenden Regenschauern mussten die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten bereits zum zweiten Mal in dieser Saison komplett am Boden bleiben.

Am späten Nachmittag schien es an beiden Tagen zwar so, als ob noch ein kurzer Bundesliga-Flug möglich wäre (dafür müssen mindestens 100 Kilometer in dem zweieinhalbstündigen Zeitfenster geflogen werden, was einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern entspricht). Doch die Phase vom Ende des Regens bis zum Sonnenuntergang war dann doch zu kurz und die Thermik zu schwach für einen erfolgreichen Flug.

Den meisten Konkurrenten ging es auch nicht viel besser: In Baden-Württemberg schaffte nur die Fliegergruppe Freudenstadt im Schwarzwald mit Mühe zwei kurze Wertungsflüge.

Dort scheinen die Aufwinde wohl schon einige Stunden früher angekommen zu sein als auf der Alb. Grabenstetten liegt in der Tabelle nun auf Platz 14 (bei immerhin 30 teilnehmenden Vereinen in der zweiten Bundesliga). Außergewöhnliche Bedingungen herrschten derweil im hohen Norden Deutschlands, in Schleswig-Holstein: Normalerweise ist die Gegend zwischen Nord- und Ostsee in Fliegerkreisen nicht gerade für lange Flugstrecken bekannt, aber diesmal scheint gerade dort das Wetter optimal gewesen zu sein.

Den Rundensieg in der Zweiten Bundesliga holten sich folglich die Flieger aus Boberg bei Hamburg. Mit Schnittgeschwindigkeiten bis 107 Stundenkilometern rasten die Piloten weit ins Nachbarland nach Dänemark hinein und wieder zurück.

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