Am Schluss nochmals Rennwetter

Eine durchwachsene Bundesligasaison haben die Flieger der FLG Grabenstetten hinter sich gebracht. In der kommenden Saison soll es besser werden.

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Am letzten Rundenwochenende der zweiten Segelflugbundesliga meinte es die Thermik nahezu in ganz Deutschland noch einmal gut mit den Segelfliegern: Schöne Wolken und enorme Steigwerte bei denen man schon fast die Klaviere fliegen sah, verhalfen den Piloten zu gigantischen Geschwindigkeiten. Patrick Kutschat war mit 120 Kilometer schnellster Graben-stetter Pilot. Zweiter und dritter Wertungsflug wurden von Raphael und Emanuel Ladner mit 117 und 113 Kilometern pro Stunde geliefert. Alle drei nutzten die gut entwickelten Wolkenstraßen auf der schwäbischen Alb um Punkte für das Vereinskonto zu sammeln. Trotz dieser wirklich sehr guten Geschwindigkeiten, schafften es die Flieger von der vorderen Alb damit nur auf Platz 13. Mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 155 Kilometer erflogen sich die Piloten aus Landau den ersten Platz in dieser Runde.

Die FLG Grabenstetten blickt nun auf eine sehr durchwachsene Bundesligasaison mit Höhen sowie auch Tiefen zurück. Am Ende reicht es trotz vieler Bemühungen in der Gesamtwertung leider nur für Rang 19. Dennoch ist der Klassenerhalt damit gesichert und es kann im Jahr 2016 wieder mit neuer Kraft und Motivation angegriffen werden. Den Meistertitel holt sich der sächsische Verein aus Riesa-Canitz, gefolgt von den Fliegern aus Bad Nauheim (Hessen). Platz drei konnten sich unsere schwäbischen Nachbarn aus Dettingen/Teck sichern.

Trotz Ende der Bundesligasaison, steht für die Fliegergruppe Graben-stetten vor der großen Winterpause noch einiges auf dem Programm: So werden in den kommenden Wochen zwei Schüler-Ferienprogramme mit Passagierflügen und tollem Rahmenprogramm zum Thema Faszination Segelflug ausgerichtet.

Des Weiteren findet am letzten Septemberwochenende das Drachenfest auf dem Fluggelände statt, bei welchem nicht nur Profis ihre Fluggeräte in die Luft bringen, sondern auch Jung und Alt seine eigenen Drachen steigen lassen dürfen.

Während in Deutschland die letzten Punkte für die Bundesliga gesammelt wurden, konnten sich Axel Frey und sein Copilot Helmut Kreiselmeier, beide Mitglieder der FLG Grabenstetten, bei der Europameisterschaft im Ultraleichtflug Platz 4 in ihrer Klasse (Trike, Doppelsitzig) erkämpfen. Diese fand in den vergangenen zwei Wochen im polnischen Wloclawek statt.

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