Alle Flieger in der Luft: Piloten holen Platz acht

Die Grabenstetter Segelflieger hatten gut Lachen am vergangenen Wochenende. Eine angenehme Luftmasse und viel Sonnenschein versprachen besonders am Samstag gute Thermik für die Aufwindjäger.

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Das sonnige Wetter lässt die Segelflieger strahlen. Foto: Marc Schneider

Lange haben die Grabenstetter Segelflieger auf gutes Wetter gewartet. Am Wochenende hatten sie endlich Glück, und so war es kein Wunder, dass am Samstag bereits um neun Uhr alle Segelflugzeuge startbereit waren und auf ihren Einsatz warteten. Für alle ging der Weg zunächst in Richtung Südwesten. Der Sprung in den Schwarzwald gelang mühelos. Das Team aus Frederik Widmaier und Wolfgang Müller, die den Tag gemeinsam im Doppelsitzer bestritten, stieß am weitesten in den Schwarzwald vor: Zweimal durchflogen sie das höchste deutsche Mittelgebirge in Nord-Süd-Richtung, flogen zurück auf die Alb und anschließend noch weit in den Osten bis nach Bayern. Fast 620 Kilometer Flugstrecke brachten die beiden zustande. Doch schließlich zeigte sich, dass die unter Fliegern als Rennstrecke geschätzte Schwäbische Alb die besten Bedingungen bot. "Es ging zügig voran", berichtet auch Michael Häußler, "aber ich habe am Nachmittag Regenschauer und Gewitter befürchtet, wie es die Vorhersagen ursprünglich auch angekündigt hatten." Deshalb habe er sich entschieden, beizeiten wieder in Grabenstetten zu landen, um nicht eine Außenlandung oder den Einsatz seines Hilfsmotors zu riskieren.

Obwohl sich seine Sorgen nicht bewahrheitet haben und er den Flug wohl etwas zu früh beendet hat, war er doch der schnellste aller Grabenstetter Piloten: Da er auf größere Abstecher in den Schwarzwald und die damit verbundenen zusätzlichen Kilometer verzichtet hat, konnte er im besten Wetter auf der Alb richtig Gas geben. Am Ende brachte Häußler eine Geschwindigkeit von 108 Stundenkilometern in die Wertung.

Das vergangene Wochenende brachte den Grabenstettern Rundenplatz acht in der zweiten Segelflug-Bundesliga. In der Tabelle konnten sie den Verlust der Vorwoche mehr als wettmachen und kletterten wieder um zwei Plätze auf Rang 19 von 30. Fast punktgleich stehen mit dem FSV Gerstetten und dem SFC Ulm zwei weitere Vereine von der Schwäbischen Alb direkt hinter der Fliegergruppe Grabenstetten. Blaubeuren sicherte sich mit hervorragenden Geschwindigkeiten bis zu 116 Stundenkilometern den zweiten Platz sowohl in der aktuellen Runde als auch in der Tabelle. Die Alb-Vereine dürften also auch in den kommenden Wochen wieder für ordentlich Spannung in der zweiten Liga sorgen.

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