Neu: Ein Zelt fürs Handwerk

Bempflingen.  Der Martinimarkt in Bempflingen wird am Sonntag, 6. November, wieder Besuchermagnet sein. Denn er ist weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt und schon lange kein Geheimtipp mehr.

Der Martinimarkt in Bempflingen wird auch in der elften Auflage am Sonntag, 6. November, Bewährtes im Programm haben und Neues hinzufügen.

In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal ein "Handwerkerzelt", in dem sich örtliches Handwerk und zum Beispiel auch EDV-Dienstleistungsbereich gemeinsam präsentieren und nicht einzeln in oder vor jedem Betrieb. Dabei wird deutlich, was Bempflingen an Vielfalt, Qualität und Kreativität auch in diesem Bereich zu bieten hat. Wenn sich am 6. November um 11.30 Uhr die Läden zum verkaufsoffenen Sonntag öffnen, startet draußen auf den Straßen ein buntes Marktgeschehen mit vielen Angeboten von Spezialitäten über Neuheiten bis zu "Klassikern".

Nicht die einzelnen Aktionen oder Sonderangebote, sondern die Bündelung machen den Martinimarkt interessant. Zu sehen, was Bempflingen alles zu bieten hat und dabei für sich vielleicht Neues zu entdecken. Der Markt bietet mehr als schauen und vielleicht kaufen, denn er ist Treffpunkt für Menschen, ein fester Termin, um Freunde aus anderen Orten wiederzusehen, mitten auf der für den Autoverkehr gesperrten Hauptstraße ein Schwätzchen zu halten und sich persönlich zu begegnen, was mit zunehmend neuen Kommunikationsformen oft vernachlässigt wird. Trotz vieler Menschen gibt es kein unangenehmes Gedränge, denn alles verteilt sich. Wenn die Menschen nicht vorwärts kommen, liegt das daran, dass sie oft minutenlang stehen bleiben, weil sie gerade jemand Bekanntes getroffen haben.

Die meisten Märkte sind doch nur Stand an Stand und überall gibt es etwas zu essen", ist oft zu hören. Kinder machen gar Freudensprünge beim Bungeejumping und haben den Überblick von oben. Insgesamt haben sich Handels- und Gewerbeverein als Initiator und Organisator wieder einiges einfallen lassen, um Kunden oder solche, die es werden könnten, erleben zu lassen, was im Ort an geballter Qualität und Fachkenntnis zur Verfügung steht: von der Handwerkskunst bis zur Technikwelt. Riesenattraktion ist die große Tombola mit wertvollen Preisen. Zum Beispiel ein Wochenende lang mit einem Cabrio fahren zu können. Oder praktische qualitative Sachpreise aus den beteiligten Geschäften. Besonders schätzen Besucher auch die Überschaubarkeit trotz des großen Angebots und die Atmosphäre eines Straßenfestes statt nur Marktstände zu haben. Die Menschen gehen im wörtlichen Sinn aufeinander zu, hocken nicht an einem Platz wie bei einem Dorffest sondern bleiben mal hier mal da stehen, können einen Spaziergang an frischer Luft machen oder in gemütlicher Wärme in den Geschäften schon erste Weihnachtsgeschenke aussuchen. Eine Kaffeepause im Seniorenzentrum zum Beispiel fördert die Kontakte zu den Bewohnern dort. Die freuen sich, wenn so viel Besuch kommt. Und wer es ganz traditionell mag, kann sich am Gänsebraten des Schützenvereins laben. Der Verein spielt eine wichtige Rolle beim Martinimarkt. Sein Martini-Schießen öffnete sozusagen die Läden, denn der Anlass für ein Fest war Voraussetzung für die Genehmigung zum verkaufsoffenen Sonntag beim Martinimarkt.


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Autor: MARA SANDER | 03.11.2011

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