880 Kilometer an einem Tag

Das schöne Wochenendwetter hat den Grabenstetter Segelflugpiloten in die Karten gespielt: Sie erzielten gute Leistungen, für einen guten Tabellenplatz reichte es dennoch nicht.

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Das vergangene Wochenende bescherte den Segelfliegern in ganz Deutschland hervorragendes Wetter: Strecken bis fast 900 Kilometer legten die Piloten aus Grabenstetten im antriebslosen Segelflug zurück. In starken Aufwinden konnten sie Höhe gewinnen, und im schnellen Gleitflug konnten sie diese in beeindruckende Flugstrecken umsetzen. Christian Fisahn führte die Streckenwertung an.

In seinem Flugzeug von Typ "Nimbus 3", einem Hochleistungs-Segelflugzeug mit 26 Metern Spannweite, gelang ihm ein riesiger Dreiecks-Flug durch Schwarzwald, Odenwald, die Rhön, bis in den Bayrischen Wald und wieder zurück nach Grabenstetten. "Ein sehr abwechslungsreicher Flug mit einem sehr spannenden Ende", resümiert Fisahn, und meint damit, dass er am Ende des Fluges alle Hände voll zu tun hatte, um die letzten Aufwinde des Tages noch für die Heimkehr nach Grabenstetten zu nutzen. Erst um halb acht abends setzte er nach 880 Kilometern Flugstrecke in Grabenstetten auf.

Doch für die Segelflug-Bundesliga zählt nicht die Flugstrecke, sondern die Geschwindigkeit: Nur die drei schnellsten Flüge gehen in die Wertung ein. Der schnellste Pilot aus Grabenstetten war Robert Häußler: Er legte einen Sprint auf der Schwäbischen Alb hin und erreichte 99 Kilometer pro Stunde. Auch der Routinier Erich Sigel zog die heimischen Gefilde der Ferne vor: In den starken Aufwinden entlang der Donau erreichte er 98 Stundenkilometer. Der dritte im Bunde war Raphael Ladner mit ebenfalls 98 Stundenkilometern.

Beim Blick in die Wertung erhielt die gute Stimmung der Piloten dann doch noch einen Dämpfer: Auch die anderen Vereine waren sehr schnell unterwegs. An der Spitze platzierte sich dieses Mal souverän die Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd mit Geschwindigkeiten bis zu 119 Stundenkilometern. Auf Rang zwei landete der Luftsportverein Gifhorn (Niedersachsen), der damit an der Spitze der Tabelle der zweiten Bundesliga landet. Nach dem Regenwetter am vergangenen Wochenende verliert Grabenstetten trotz schneller Flüge erneut drei Plätze und belegt nun Platz 22 von 30.

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