5500 Euro für die Grafenberger Jugendarbeit

Die Rudolf-Rampf-Stiftung fördert die Jugendarbeit in diesem Jahr mit 5500 Euro. Der Scheck wurde im Rahmen des Gemeinderats überreicht.

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Geldsegen von der Rudolf-Rampf-Stiftung für die Jugendarbeit in Grafenberg. Foto: Mara Sander

Mit dem Ziel, der Jugendarbeit finanziell unter die Arme zu greifen, hat der Grafenberger Unternehmer Rudolf Rampf die nach ihm benannte Stiftung gegründet und konnte auch in diesem Jahr wieder 5500 Euro an förderungswürdige Jugendprojekte verteilen. Das machte er mit sichtbarer Freude am Dienstag in der Gemeinderatssitzung, denn mit guter Jugendarbeit könne man möglichen Fehlentwicklungen im jugendlichen Bereich vorbeugen. Aufgeteilt in unterschiedliche große Beträge wird in diesem Jahr besonders die Nachwuchsarbeit in TSV, Musikverein, Harmonikaorchester, Tennisclub und Albverein gefördert. Aber auch die Gemeinde erhielt zweckgebunden für die Musikförderung im Ort 750 Euro, damit sie einkommensschwachen Familien einen Zuschuss für den Unterricht ihrer Kinder an der Musikschule gewähren kann. Der erfolgreiche Kartfahrer Nico Wurster kann sich ebenfalls über die finanzielle Unterstützung freuen, denn das rasante Hobby des elfjährigen Realschülers ist mit großen Kosten verbunden. So kann er sein Motto "Ich trainiere, um das Beste zu erreichen" noch besser in die Tat umsetzen, denn der Zuschuss ermöglicht die Spritkosten für viele Extrarunden im intensiven Training.

Und da schon aus manchem engagierten kleinen Kartfahrer ein großer Formel 1-Pilot geworden ist, könnte dieser Zuschuss eines Tages ein Vielfaches wert sein. Das würde nicht nur den Stiftungsgründer Rudolf Rampf besonders freuen, denn ihm ist es wichtig, dass nicht nur Vereine sondern auch einzelne Jugendliche in ihren Talenten gefördert werden.

Die mit Weitsicht gegründete Stiftung verfügt inzwischen über ein Stiftungskapital von 240 000 Euro, "aber leider gibt es dafür nur sehr wenig Zinsen", erklärt Rampf die Tatsache, dass nicht mehr ausgeschüttet werden kann. Jeder kann zustiften und damit die Jugendarbeit im Ort fördern, so dass es vielleicht trotz niedriger Zinsen auch im nächsten Jahr wieder möglich sein wird, einen großen Betrag zur Verfügung zu stellen. "Es ist gut, dass es die Stiftung gibt und sie jährlich die Mittel für die Jugendarbeit vergibt", sagte Bürgermeister Holger Dembek.

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