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HSB verpasst Aufstieg – und ist trotzdem zufrieden

Wie erwartet hat es für die HSB-Turnerinnen nicht ganz gereicht. Beim Aufstiegsfinale in Bühl blieb trotz guter 184,1 Punkte nur der vierte Rang und damit der Verbleib in der 2. Liga. Dennoch können das Team und Trainerin Judith Schneider mit der Saison zufrieden sein

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Zufrieden trotz des verpassten Aufstiegs, die HSB-Turnerinnen um (stehend von links) Elisa Horn und Jenna Dirczka; (sitzend von links) Carolin Wiedmann und Jessica Schiele sowie (hinten von links) Nicole Fritz, Elisa Kuen und Lea Fussenecker.  Foto: 

Die HSBlerinnen konnten ihr Ergebnis im Vergleich zum vergangen Jahr steigern und vor allem die jungen Heidenheimer Turnerinnen haben gezeigt, dass sie in der kommenden Saison ihren Platz in der Mannschaft haben werden.

In Bühl waren am Samstag schon nach dem ersten Gerät, dem Barren, die letzten kleinen Hoffnungen für die Heidenheimerinnen dahin. Hier fehlen der Mannschaft einfach die nötigen Schwierigkeiten, um ganz vorne mithalten zu können. Nicole Fritz turnte fehlerfrei und erhielt 10,75 Punkte, auch Elisa Kuen und Jessica Schiele kamen sauber durch ihre Übungen und steuerten 10,1 beziehungsweise und 9,55 Zähler bei.

Youngster Carolin Wiedmann turnte eine passable Übung, lediglich ein Zwischenschwung am oberen Holm kostete sie fünf Zehntel, sie erhielt 8,25 Punkte. Mit insgesamt 38,65 Punkten hatte der HSB einen Rückstand von bis zu sieben Punkten auf die anderen Teams.

Am Balken lief es dann ganz gut. Hier kam Lea Fussenecker zu ihrem Einsatz. Sie hatte einen Sturz beim Durchschlagsprung mit Vierteldrehung und kam auf 10,45 Punkte. Jessica Schiele erhielt für eine fehlerfreie Übung 11,4 Zähler.

Nicole Fritz lieferte ebenfalls eine sichere Übung ab und kam auf eine Wertung von 12,5. Als letzte startet Elisa Kuen, die bei der akrobatischen Verbindung aus freiem Überschlag mit anschließendem freien Rad das Gerät verlassen musste. Sie erhielt 12,3 Punkte.

Am Boden zeigten die Heidenheimer Mädchen, was in ihnen steckt und holten mit 47,3 Punkten das zweitbeste Ergebnis. Elisa Kuen legte mit ihren 11,8 Punkten für eine wunderschöne Bodenkür gut vor. Dann hatte die erst 13-Jährige Jenna Dirczka ihren ersten Bundesligaeinsatz. Sie riskierte bei ihrem Debüt den Doppelsalto rückwärts und er gelang. Jenna hatte zwar einen sehr großen Schritt aus der Bodenfläche und musste dafür vier Zehntel Abzug in Kauf nehmen, feierte ansonsten aber mit einer gelungenen Übung einen guten Einstand. Die besten im Heidenheimer Team waren Nicole Fritz und Jessica Schiele mit jeweils 12,35 Punkten.

Auch am Sprung war der HSB mit 51,5 Punkten  das zweitbeste Team. Lea Fussenecker brachte ihren gebückten Tsukahara sicher in den Stand und erhielt 12,8 Punkte. Elisa Horn, die schon zweimal als Ersatzturnerin bei einem Bundesligawettkampf dabei war, kam in Bühl zu ihrem ersten Einsatz und meisterte diesen  mit einem sicheren gehockten Tsukahara und 12,45 Punkten gut.

Elisa Kuen zeigte den gleichen Sprung in gebückter Ausführung und erhielt 12,7 Zähler. Gewohnt sicher und sprunggewaltig  turnte Nicole Fritz den Überschlag mit anschließendem  Bücksalto vorwärts und kam auf starke 13,55 Punkte.

Letztlich setzten sich bei diesem Relegationswettkampf in Bühl doch die beiden Erstligisten durch, der TSV Tittmonig (erzielte insgesamt 198,05 Punkte) und die TSG Steglitz (191,8) bleiben somit im Oberhaus. Die KTG Hannover (187) und der HSB (184,1) werden dagegen auch im kommenden Jahr wieder in der zweiten Bundesliga an den Start gehen.

 

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