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Tennis-Oberliga: Heidenheim als Schlusslicht in die Pause

Der TC Heidenheim verliert in Böblingen knapp mit 4:5 und rutscht in der Tabelle ab. Die Gäste zogen in gleich zwei Champions-Tiebreaks den Kürzeren.

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Nach seiner Verletzungspause noch nicht in Form: Tobias Friedrich verlor mit dem TC Heidenheim in Böblingen.  Foto: 

Beim TA SV Böblingen erwischte Heidenheims Manuel Best in der ersten Runde einen Traumstart. Er beherrschte seinen Gegner nach Belieben und sicherte sich souverän Satz eins mit 6:0. Zu Beginn des zweiten Durchgangs verlor Best jedoch völlig den Faden und lag schnell mit 2:5 zurück. Doch die Heidenheimer Nummer vier kämpfte sich zurück und konnte sich noch in den Tiebreak retten. Hier bewies Best dann die besseren Nerven und konnte den wichtigen ersten Punkt einfahren.

Ebenso stark spielte Lars Färber an Position sechs. Auch er zeigte von Anfang an gute Tennis und gewann Satz eins folgerichtig mit 6:1. Der zweite Satz war dann jedoch viel umkämpfter. Beide Spieler konnten ihre Aufschlagspiele gewinnen und so ging es in den Tiebreak. Hier profitierte Heidenheims „Oldie“ von seiner Erfahrung und erhöhte durch das 6:1 und 7:6 auf 2:0.

Im letzten Einzel der ersten Runde spielte Andreas Hartmann an Position zwei. In einem vom Beginn an hart umkämpften Match konnten beide Spieler ihre Aufschlagspiele gewinnen und so musste auch hier der Tiebreak die Entscheidung bringen. Hartmann verlor zwei Punkte äußerst unglücklich und musste somit Satz eins gegen seinen deutlich jüngeren Gegner abgeben. Nach dem Verlust des ersten Satzes wirkte Hartmann angestachelt und zeigte im zweiten Durchgang sehr starkes Tennis mit vielen Varianten. Der Heidenheimer dominierte Satz zwei klar und gewann diesen hochverdient mit 6:1 und somit musste die Entscheidung im Champions-Tiebreak fallen. Hier musste sich der Heidenheimer allerdings unglücklich mit 6:7/6:1/6:10 geschlagen geben.

Mit einer 2:1-Führung ging es für die Gäste in die zweite Runde. Tobias Friedrich merkte man seine Verletzungspause deutlich an. Er fand nie richtig ins Spiel, zudem unterliefen ihm ungewohnt viele Fehler. Sein Gegner hingegen spielte nahezu fehlerfrei und so stand am Ende ein 0:6/2:6 zur Buche.

Ebenso wenig ausrichten konnte Nico Elser an Position drei. Auch er fand nie richtig zu seinem Rhythmus. Durch die 2:6/2:6-Niederlage von Elser lagen die Heidenheimer nun mit 2:3 zurück.

Im Spitzenspiel bekam es Heidenheims Nummer eins, Tucker Ernie Vorster, mit Böblingens Nummer eins aus Bosnien zu tun. In einem hochklassigen Match von Beginn an ließen beide bei ihren Aufschlagspielen nichts anbrennen. Die erste kleine Schwächephase von Vorster nutzte dessen Gegner eiskalt aus und sicherte sich so Satz eins mit 6:4.

Trotz des verlorenen ersten Satzes ließ sich Vorster nicht beirren und kämpfte sich zurück ins Match. Er kam nun immer besser mit den Bedingungen zurecht und sicherte sich seinerseits mit 6:3 und so musste auch hier der Champions-Tiebreak die Entscheidung bringen. Hier spitzte sich alles auf die letzten Punkte zu und erneut zogen die Heidenheimer den Kürzeren. So stand es nach den Einzeln 2:4.

Mit der Aufstellung Vorster/Hartmann, Elser/Färber und Best/Friedrich versuchten die Heidenheimer die Sensation doch noch zu schaffen und alle drei Doppel zu gewinnen. Schnell kristallisierte sich jedoch heraus, dass Elser/Färber in ihrem Doppel keine Chance haben werden, sie verloren deutlich mit 3:6/0:6. Zwei ganz starke Doppel lieferten hingegen Vorster/Hartmann und Best/Friedrich ab. Nach umkämpften ersten Sätzen kamen beide Teams dann immer mehr und mehr ins Rollen und gewannen beide hochverdient in zwei Sätzen.

Nach der unglücklichen 4:5-Niederlage sind die Heidenheimer auf den letzten Platz abgerutscht. Ihr nächstes Spiel bestreiten sie am 25. Juni auf heimischer Anlage.

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