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Rasenkraftsport: Lokalmatadore mit sehr guten Titel-Aussichten

Der SV Dischingen veranstaltet am Wochenende die internationalen deutschen Meisterschaften und freut sich auf rund 230 Starter.

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Hofft auf einen Titel-Hattrick vor heimischer Kulisse: Stefan Voitl vom SV Dischingen.  Foto: 

Immer mehr mausert sich der SV Dischingen zu einer Top-Adresse im nationalen und internationalen Rasenkraftsport. Bester Beleg dafür sind rund 230 Meldungen zu den internationalen deutschen Meisterschaften, die am Wochenende auf der neuen Wurfanlage am Sportplatz an der Turnstraße ausgetragen werden (Beginn ist am Samstag und Sonntag jeweils um 9.30 Uhr).

Damit können die Dischinger nun auch offiziell von einer Großveranstaltung sprechen. „Wir haben uns inzwischen einen Namen gemacht“, freut sich Uwe Voitl, beim SVD verantwortlich für die Bereiche Leichtathletik und Rasenkraftsport. Schon beim Juniorencup und bei den süddeutschen Meisterschaften haben sich die Dischinger mit ihrer neuen Anlage als Ausrichter hochkarätiger sportlicher Wettkämpfe bewährt. Insofern kommt der hohe Zuspruch nicht von ungefähr.

Höhepunkt der Saison

Die Titelkämpfe stellen für die Athletinnen und Athleten aus nah und fern – es werden auch Teilnehmer aus Frankreich und den Niederlanden erwartet – den Saison-Höhepunkt dar. Aus lokaler Sicht darf man vor allem gespannt sein, wie sich die insgesamt 17 Sportlerinnen und Sportler des SV Dischingen in diesem anspruchsvollen Feld behaupten.

Einer der Favoriten ist der 22-jährige Stefan Voitl. Er will in seinem letzten Juniorenjahr in Dischingen die Titel im Dreikampf sowie im Steinstoßen verteidigen. „Wenn es geht, soll dann auch noch die Meisterschaft im Gewichtwerfen dazukommen“, setzt sich der Lokalmatador hohe Ziele. Einzeltitel werden nur im Steinstoßen und im Gewichtwerfen vergeben. Die Hammerwurf-Wertung zählt lediglich für den Dreikampf, da die Hammerwerfer ihre nationalen Sieger im Rahmen der deutschen Leichtathletik-Meisterschaften ermitteln.

Stefan Voitl gehört zwar bezüglich der leichtathletischen Disziplinen nach wie vor auch Bayer Leverkusen an, wohnt inzwischen aber in Stuttgart und arbeitet seit kurzem als selbstständiger Finanzberater. Die Wettkämpfe am Heimatort sind für ihn am Wochenende etwas ganz besonderes. „Natürlich macht das auf eigener Anlage noch mehr Spaß, wenn man weiß, dass auch viele Bekannte zuschauen“, sagt er.

Neben Voitl ruhen die Dischinger Hoffnungen vor allem auf Michael Burger, der auf jeden Fall für einen oder mehrere Podestplätze gut ist und sowohl bei den B- als auch bei den A-Jugendlichen am Start sein wird. Zudem haben die Dischinger in der Teamwertung die Titel sowohl bei den A- als auch bei den B-Jugendlichen zu verteidigen. Auch einige Athleten des HSB und der TSG Schnaitheim werden am Start sein.

Ermittelt werden in Dischingen die Meister von den Schülerinnen und Schülern A bis hin zu den Juniorinnen und Junioren (unter 23-Jährige). Sowohl führende deutsche Hammerwerfer als auch die Spitzensportler im deutschen Rasenkraftsport treten in der Härtsfeld-Gemeinde an. Es ist daher auch zu erwarten, dass so mancher deutscher Rekord gebrochen wird.

Spannende Wettkämpfe

Besonders interessant verspricht der Wettkampf der A-Schüler über 65 kg zu werden. Hier begegnen sich Merlin Hummel (TSV Stadtsteinach), der Führende der aktuellen Rasenkraftsport-Bestenliste, und Sören Hilbig (VfR Evesen), der deutsche Meister im Hammerwurf und zugleich Inhaber der deutschen Hammerwurfbestleistung der Schüler A.

Der ausrichtende SV Dischingen hofft vor allem auch auf eine ansprechende Kulisse, zumal die internationale DM nicht die letzte große Veranstaltung dieser Art auf dem Härtsfeld sein wird. Für das kommende Jahr haben die Dischinger bereits eine Zusage als Ausrichter der deutschen Meisterschaften für die Aktiven und der Bundesliga-Endkämpfe erhalten. Dort wird dann auch Hammerwurf-Spezialist und Dischingens sportliches Aushängeschild Alexander Ziegler (USA) mit von der Partie sein.

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