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Oberliga: SK Sontheim will sich behaupten

Das erste Jahr in der Oberliga hätte kaum besser laufen können – der Schachklub Sontheim holte als Neuling einen glänzenden vierten Rang heraus. Mit etwas veränderter Besetzung beginnt nun der erneute Kampf um den Klassenerhalt, zum Auftakt erwartet das Team am Sonntag, 21. September, (10 Uhr) den SC Böblingen.

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Ein neuer Topspieler für den SK Sontheim: Milan Novkovic.

Beim SK hat sich einiges getan: Aus familiären Gründen muss das Ehepaar Duppel kürzer treten, Tina Duppel hat sich abgemeldet, ihr Ehegatte Matthias – bisher nominell bester Spieler bei Sontheim – wird wenn überhaupt, dann nur sporadisch für den SK am Brett sitzen. Dafür konnte ein anderes Paar gewonnen werden: Julia (Fidemeisterin) und Milan Novkovic (Internationaler Meister) vom Schachklub Hohenems, für den sie in Österreich weiterhin aktiv und hochklassig spielen werden.

Die beiden haben auch den österreichischen Landestrainerschein, sollen Sontheim „Erste“ bei wichtigen Spielen verstärken und diese Einsätze mit Schulungsveranstaltungen am Vortag zu kombinieren. Zudem schloss sich Andreas Klein, den es aus beruflichen Gründen nach Heidenheim verschlagen hat, dem SK an. Er spielte zuvor in Salzgitter ebenfalls in der dritthöchsten Liga und stellt sicher eine gute Verstärkung für die erste und zweite Mannschaft dar. Auch Jürgen Hummel, die bisherige Nr. 1 der Schachabteilung des FC Gundelfingen, wechselte zum Schachklub, der damit in Spitze und Breite gut aufgestellt sein dürfte.

Den vierten Platz zu wiederholen oder gar zu überbieten – da sind die SKler realistisch – wird wohl kaum möglich sein. Denn bei der Konkurrenz hat sich einiges getan, allen voran hat der TSV Schönaich in fast unglaublicher Weise aufgerüstet.

Angeführt von Davorin Kulasevic (DWZ 2565) und Marin Bosiocic (2536) streben die Schönaicher mit Macht den Aufstieg in die 2. Liga an. Die erste Acht des TSV kommt auf einen DWZ-Schnitt von 2413 und liegt damit weit vor dem zweitbesten Team, den Stuttgarter Schachfreunden (2296). Für die Sontheimer (2191) geht es ganz klar wieder um den Klassenerhalt, günstig ist dabei, dass aus der 2. Liga kaum ein Verein herunter kommen könnte, so ist nur mit einem oder zwei Absteigern aus der Oberliga zu rechnen.

Direkte Konkurrenten werden wohl Gmünd, Ulm, Böblingen und Ebersbach sein. Der Start ist für die Sontheimer also gleich sehr wichtig, Böblingen zählt zu den Mannschaften, gegen die der SK zu Hause auf jeden Fall punkten sollte. Nominell sind die Sontheimer leicht überlegen, allerdings haben die früher schon höherklassig spielenden Böblinger einige Akteure mit viel Erfahrung im Team und sind nicht zu unterschätzen.

Aber auch den weiteren sechs Mannschaften des SK gilt die Aufmerksamkeit, nach den weiteren Aufstiegen in der vergangenen Saison sind die Sontheimer fast lückenlos (Ausnahme ist die neue eingleisige Bezirksliga) von der Oberliga bis zur A-Klasse vertreten. Optimal wäre es aus Sicht der Vereinsführung, wenn der Aufstieg in die Bezirksliga gelingt und alle anderen Mannschaften ihre Klasse halten, wobei es für die „Zweite“ in der stark besetzten Verbandsliga sicher äußerst schwer wird.

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