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Mountainbike: Sieg bei Schlammschlacht für Bikeorado Racing Team

Markus Westhäuser hat sich den zweiten deutschen Meistertitel bei den Senioren innerhalb eines Jahres gesichert.

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Durchblick im Schlamm: Markus Westhäuser hat sich zum zweiten Mal in einem Jahr einen deutschen Meistertitel gesichert.  Foto: 

Nach seinem Erfolg auf dem Rennrad im Juli bei der deutschen Seniorenmeisterschaft in Görlitz ging Markus Westhäuser vom Schnaitheimer Bikeorado Racing Team mit dem Mountainbike beim fünften Gruibinger Albtraufmarathon an den Start.

Für die deutschen Topathleten im Mountainbike (in den Klassen Elite bis Masters) galt es eine durch den Regen aufgeweichte, schmierige und oft gefährlich rutschige Strecke über 95 Kilometer und 2800 Höhenmeter zu bewältigen. Nach kürzester Zeit konnte sich Westhäuser (Masters II) in der Spitzengruppe einreihen. Eine kleine Schrecksekunde gab es für den 46-Jährigen aber doch zu bewältigen. Sein Vorderrad verhakte sich im Hinterrad seines ärgsten Konkurrenten Uwe Hardter (der heute 40-Jährige kam 2003 auf den 65. Platz beim Giro d'Italia). Westhäuser stürzte daraufhin, konnte aber weiterfahren. Während Hardter auf Westhäuser wartete, beide kennen sich sehr gut, schlossen die Verfolger auf.

Nun entfachte sich ein Zweikampf zwischen Hardter und Westhäuser, denen nach einer Stunde Fahrzeit keiner mehr folgen konnte. Durch permanente Wechsel in der Führungsarbeit konnten sie ihren Vorsprung immer weiter ausbauen.

Westhäuser versuchte mehrfach sich von Hardter zu lösen, was ihm auch immer wieder gelang. Hardter jedoch schaffte es immer wieder die Lücke zu schließen. Erst fünf Kilometer vor Ende des Rennens zog Westhäuser in einer von Steinen verblockten Abfahrt wieder an Hartder vorbei und konnte im darauffolgenden Anstieg seinen Vorsprung nun mehr und mehr ausbauen und diesen bis ins Ziel auf 1:26 Minuten ausbauen.

So gewann der aus Küpfendorf stammende Westhäuser die deutsche Meisterschaft im Mountainbike-Marathon in seiner Altersklasse Masters II nach 3:55,11 Stunden gefolgt von Hardter (3:56,37 h) und dem Drittplatzierten Lars Lindemann (4:11,50 h). Die weiteren Fahrer folgten in einem Abstand von 20 Minuten.

„Es war schon eine dreckige Angelegenheit. Wir sind mit unseren Rädern teilweise im Schlamm eingesunken. Uwe und ich haben uns aber trotzdem nichts geschenkt“, erzählt Westhäuser, der am 30. September beim King-of-the-Lake am Attersee in Österreich an den Start gehen wird.

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