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Katharina Haas vom SC Gerstetten siegt überlegen

Beim Schüler-Eröffnungsrennen des Schwäbischen Skiverbandes auf dem Pitztaler Gletscher zeigte sich vor allem Katharina Haas vom SC Gerstetten beim Riesenslalom in beeindruckender Form.

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Gut unterwegs war Katharina Haas beim Riesenslalom auf dem Pitztaler Gletscher. Sie gewann nicht nur die Wertung in ihrer Altersklasse U 14, sondern ließ auch noch alle U-16-Starterinnen hinter sich.  Foto: 

Die besten Skirennläufer der Jahrgänge 2000 bis 2003 fuhren in zwei Klassen, der U 14 (2002 und 2003) und der U 16 (2000 und 2001) gegeneinander. Ein anspruchsvoller Riesenslalom wurde dabei in großer Höhe gestartet. Aufgrund Schneemangels wurde das Rennen vom Hochzeiger auf den Pitztaler Gletscher verlegt. Franziska Hengstenberg vom SC Heidenheim belegte in ihrem ersten richtigen SSV-Rennen einen guten 19. Platz als jüngster Jahrgang der U 14.

Lena Poniwass vom SC Gerstetten und Konstantin „Socke“ Holl (beide Jahrgang 2001) vom SC Heidenheim begannen engagiert, riskierten ein wenig zu viel und schieden aus. Tim Poniwass vom SC Gerstetten (2000) schaffte es mit zwei ordentlichen Fahrten auf den 22. Platz bei der U 16.

Katharina Haas vom SC Gerstetten (2002) zeigte beeindruckend, dass sie wieder gut in Form ist und sich das viele Training im SSV-Schülerkader in guten Zeiten niederschlägt. Bereits im ersten Lauf hatte sie nicht nur die Bestzeit in der U 14 erreicht, sondern düpierte auch die starken U-16-Mädels mit fast einer Sekunde Vorsprung, was eine kleine Welt im Skirennsport bedeutet.

Auch die Situation, dass sie im zweiten Lauf als Schnellste starten musste, löste Katharina Haas, die seit dem sie drei Jahre alt ist Ski fährt, mit Bravour und fuhr ebenfalls taktisch hervorragend die nächste Laufbestzeit. Somit gewann sie mit über fünf Sekunden Vorsprung ihre Altersklasse U 14, und mit über einer Sekunde Vorsprung war sie schneller als alle U-16-Mädels. Durch dieses Ergebnis verbesserte sie sich in der DSV-Punkteliste auf den fünften Platz deutschlandweit. Umso beachtlicher ist dieses Ergebnis, da dort auch alle bayrischen Rennläufer mit berücksichtigt sind, die wesentlich bessere Trainingsmöglichkeiten haben.

Tags darauf wurde dann alles wieder auf Null gestellt – der Slalom stand an, eine große Herausforderung für die Schüler auf rund 3000 m Höhe. Franziska Hengstenberg zeigte im ersten Lauf, was in ihr steckt und fuhr eine starke Zeit. Im schweren zweiten Lauf konnte sie ihren 14. Platz in der U 14 verteidigen. Bei Lena Poniwass setzte sich die Pechsträhne fort. Sie schied im ersten Lauf trotz zunächst guter Fahrt aus.

Wie eng Glück und Pech bei diesem Sport beieinander liegen, zeigte sich bei Katharina Haas. Am Vortag haushoch gewonnen, stürzte sie nach verheißungsvoller Fahrt im Zielhang und schied aus. Konstantin Holl, der im SSV-Schülerkader trainiert, zeigte, dass im Slalom mit ihm zu rechnen ist. Nach gutem ersten Lauf konnte er sich im zweiten Durchgang noch verbessern und fuhr in der starken Altersklasse U 16 auf den zwölften Platz. Tim Poniwass kämpfte sich gut durch und wurde im Slalom 19. bei den U-16-Jungs.

Die nächsten Rennen werden am 9./10. Januar des kommenden Jahres bestritten. Wo genau ist davon abhängig, wie viel Schnee liegt.

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