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Internationales Schwimmfest war ein voller Erfolg

56 Vereine, 867 Schwimmer, 4762 Starts: Die Schwimmstartgemeinschaft Heidenheim (SSG) hat das 24. Internationale Schwimmfest in der Aquarena erfolgreich über die Bühne gebracht. Trotz Teilnehmerrekord.

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Sonntagmittag in der Aquarena, Endläufe 50 Meter Schmetterling. Es geht Schlag auf Schlag: Kaum sind die Schwimmer auf der gegenüberliegenden Seite aus dem Becken gestiegen, werden auch schon die Teilnehmer für den nächsten Lauf aufgerufen. Von „Einlaufkindern“ angeführt, treten sie an die Startblöcke, machen sich bereit für den Wettkampf. Jetzt ist Konzentration gefragt. Denn ertönt das Startsignal, entscheiden die nächsten paar Sekunden, die nächsten 50 Meter. Am Beckenrand wird gejubelt, geklatscht, angefeuert.

Ist der Sieger ausgerufen, geht es am anderen Ende der Aquarena schon weiter mit der Siegerehrung der vorhergehenden Teilnehmer. Der Zeitplan ist eng getaktet. Und das muss er bei knapp 870 Schwimmern auch sein. „Wir mussten sogar Vereinen absagen“, sagt Silke Wenzel, die sich bei der SSG um die Pressearbeit kümmert.

Die hohe Teilnehmerzahl erfordere sehr viel Vorbereitung – und macht offenbar auch erfinderisch. So wurden etwa am Freitagabend beim Wettkampf über 400 Meter Kraul jeweils zwei Schwimmer auf eine Bahn geschickt. Sobald der erste Schwimmer eine halbe Bahn Vorsprung hatte, wurde der zweite hinterhergeschickt. „So waren wir am Abend eine Stunde früher fertig“, erklärt Wenzel.

Insgesamt lief aus Veranstaltersicht alles „reibungslos“. Und auch sportlich gab es einige Bestleistungen zu verbuchen. So stellte etwa Patrik Schwarzenbach vom SC Kreuzlingen einen neuen Veranstaltungsrekord über die Distanz 100 Meter Brust auf. Mit einer Zeit von 1:04,06 Minuten unterbot der Österreicher die bis dato geltende und ebenfalls von ihm aufgestellte Bestmarke von 1:05,44 Minuten.

Erwähnenswert sind auch die Leistungen der beiden jüngsten Endlaufteilnehmerinnen. Cornelia Rips (SSG Neptun Germering) und Julia Titze (SG Stadtwerke München) sind erst 14 Jahre alt, schwammen aber trotz der großen Konkurrenz älterer Teilnehmer auf Rang eins über 50 Meter Freistil und 50 Meter Brust.

Die Heidenheimer Teilnehmern konnten konnten bei den Jahrgangswertungen ebenfalls überzeugen. Bester Heidenheimer Teilnehmer war Felix Kondring, Jahrgang 2000 (siehe Extra-Bericht), beste Teilnehmerin war Julia Benning, Jahrgang 2001. Sie belegte über 200 Meter Rücken den sechsten Platz und über 100 Meter Rücken den zehnten Platz.

Ebenfalls gute Platzierungen erschwammen folgende Heidenheimer: Laurin Oberlader (Jahrgang 2002), zweiter Platz über 100 Meter Freistil, fünfter Platz über 200 Meter Freistil; Jonas Bosch (Jahrgang 1998), zweiter Platz über 200 Meter Schmetterling, sechster Platz über 100 Meter Schmetterling.

Teilweise knapp am Podest vorbei schwammen Lukas Wenzel (Jahrgang 2001) mit Platz vier über 200 Meter Brust und Platz sechs über 100 Meter Brust; sowie Max Kiesel (Jahrgang 2002) mit Platz vier über 100 Meter Brust und Patz sechs über 200 Meter Brust; Robert Stancovic (Jahrgang 1999), Platz neun über 200 Meter Lagen.

Bei den Heidenheimer Teilnehmerinnen ergaben sich in der Jahrgangswertung letztlich folgende Platzierungen: Christina Fuhrmann (Jahrgang 2002), jeweils Platz sieben über 100 und 200 Meter Brust, sowie Platz neun über 200 Meter Lagen; Martina Nowacki (Jahrgang 1985), Platz neun über 200 Meter Lagen; Jaqueline Wiedemann (Jahrgang 2003), Platz zehn über 200 Meter Brust.

Abschied nehmen vom großen Schwimm-Trubel hieß es derweil für SSG-Trainer Georg Wozniak. Für den 65-Jährigen war es das letzte Internationale Schwimmfest in der Aquarena, bevor er im September in Rente geht (siehe Extra-Bericht).
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