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Hartes Stück Arbeit für den HSB

Hockey: In der 1. Verbandsliga gewann der HSB sein Heimspiel gegen den Karlsruher TV mit 9:6, machte sich das Leben aber unnötig selbst schwer.

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Hockey: In der 1. Verbandsliga gewann der HSB sein Heimspiel gegen den Karlsruher TV mit 9:6, machte sich das Leben aber unnötig selbst schwer.  Foto: 

Es entwickelte sich von Beginn an ein hitziges und schnelles Spiel, beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo und schon in den ersten Minuten hatten beide Keeper alle Hände voll zu tun. Dabei hatte HSB-Keeper Tobias Huber den etwas glücklicheren Start hatte als sein Gegenüber, in dessen Kasten es bereits nach drei Minuten klingelte. Eine schöne Ball-Stafette über die linke Angriffsseite endete bei Peter Popp, der am langen Pfosten freistehend einschieben konnte.

Ohne Atempause ging es weiter, den zweiten Treffer des HSB beantworteten die Gäste zwischen der 11. und 20. Minute zwei Toren zum Ausgleich. Die Heidenheimer erhöhten wieder den Druck. Durch schnelle Konter und teils sehr schöne Kombinationen erzielte Popp nochmals zwei Treffer zum 4:2. Ein Schuss landete zudem am Pfosten, sonst wäre der Vorsprung zur Halbzeit noch höher ausfallen.

Nach der Pause blieb das Tempo hoch. Der HSB kam gut aus der Pause, zwei Treffer innerhalb von vier Minuten ließen den Vorsprung auf 6:2 ansteigen. Vielleicht fühlten sich die Hausherren dadurch etwas zu sicher und ließen auch in der Konzentration nach. Da die Gäste weiterhin gute Moral bewiesen und das Tempo hoch hielten, kamen sie mit zwei Treffern zurück ins Spiel.

In der Folge setzte Karlsruhe alles auf eine Karte, störte den HSB noch früher. Die Heidenheimer wurden dadurch teils fahrig und nervös, mit zu viel Gewalt und wenig Übersicht wurden die Bälle leicht hergegeben. Allerdings gingen die Gäste zu leichtfertig mit ihren Chancen um oder scheiterten ein ums andere Mal an Huber.

Die Partie wurde nun generell etwas ruppiger, konnte aber von den Aalener Schiedsrichtern unter Kontrolle gehalten werden. Die letzte Viertelstunde folgten Tore hüben wie drüben. Der HSB legte vor – die Karlsruher zogen nach. Letztlich geriet der Heidenheimer 9:6-Sieg aber nicht mehr in Gefahr.

Es war ein wichtiger Erfolg für den HSB, der nun vor dem schweren Auswärtsspiel in Mannheim steht. Allerdings boten die Heidenheimer nicht gerade ihre beste Saisonleistung. Paradoxerweise hatte der HSB bei der Niederlage in Feudenheim sicherer gespielt und eine geringere Fehlerquote. Will man in Mannheim etwas bewegen muss man an diese Leistung anknüpfen.

HSB: Huber; Rycek, Lange, Laun, Michel, Arpaci, Schlossarek, Popp, Opitz

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