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Gary Owens geht mit den Heideköpfen ins Finalspiel – und in die nächste Saison

Er ist ein kleiner Weltenbummler in Sachen Baseball. Gary Michael Owens spielte nach einer herausragenden Karriere an der Southern Polytechnic State University von 2012 bis 2014 im amerikanischen Independent Profi-Baseball, dazu seit vier Jahren in der ersten australischen Liga und seit 2015 auch in Deutschland.

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Gesucht und gefunden: Homerun-Hitter Gary Owens bleibt auch im kommenden Jahr ein Heidekopf.  Foto: 

Nach Stationen bei den Bad Homburg Hornets und den Stuttgart Reds ist der 30-jährige US-Amerikaner hier aber erst in diesem Jahr – mit dem Wechsel zu den Heidenheim Heideköpfen – so richtig angekommen.

„In Heidenheim ist es genau so wie ich es erwartet habe, eine absolut professionelle Atmosphäre. Danach habe ich gesucht“, beschreibt Owens seine bisherige Zeit bei den HSB-Baseballern. Auch die Teamkollegen, Umfeld und die Stadt sind nach dem Geschmack von Owens, der aus Greenville in South Carolina (58.000 Einwohner) stammt. Manchmal tauscht er die Keule gegen den Bass aus, spielt mit Teamkollege Lukas Antoniuk und dessen Vater Andreas, der bei den Heimspielen für den Sound sorgt. Zudem beherrscht der aus einer Musikerfamilie stammende Owens Schlagzeug und Saxophon.

15 Homeruns für sein Team

Und er ist, wonach die Heideköpfe gesucht haben. Der exzellente Centerfielder hatte in der Punkterunde der 1. Liga Süd die drittbeste Trefferquote am Schlag, verbuchte die meisten Hits und kommt mittlerweile auf 15 Homeruns. „Ich denke immer, es geht noch besser, aber alles in allem kann ich glaub mit meinen Leistungen zufrieden sein“, so das Resümee des Modellathleten.

Hätte sich Owens nicht Mitte der Saison eine – inzwischen weitgehend ausgeheilte – Verletzung an der Fußsohle zugezogen, wäre vielleicht sogar noch mehr heraus gekommen. Beide Seiten sind also hoch zufrieden, und so hat er bereits fürs kommende Jahr unterzeichnet – ein klares Statement schon vor dem fünften Spiel der Finalserie gegen Bonn.

Auf dieses Finale am Samstag (14 Uhr, Heideköpfe-Ballpark) ist Owens so richtig heiß. „Das ist total aufregend, für die Zuschauer gibt es doch keine bessere Situation“, sagt Owens, der für den Showdown einen klaren Plan hat. „Wir müssen einfach spielen, uns Base für Base erarbeiten – wenn es sein muss, auch mit Bunts, Steals und allem was sonst dazu gehört.“

Nach dem Finale geht Owens kurz in die Heimat und dann gleich nach Australien, wo die neue Saison beginnt. Ebenfalls nach „Down Under“ zieht es seine Teamkollegen Justin Erasmus und Mitch Nilsson – die spielen allerdings für Brisbane, Owens für Adelaide. Dafür werden zwei seiner morgigen Gegner, die Bonner Eric Brenk und Wilson Lee, in Adelaide seine Teamkollegen. Owens: „Jemand wird enttäuscht sein – ich hoffe, es sind die beiden.“

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