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American Football: Vorentscheidendes Duell im Abstiegskampf

Für die Ostalb Highlanders geht es als Tabellenletzter beim Spiel gegen Böblingen um alles. Das Team will mit einer starken Offensive-Line punkten.

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Eine starke Offensive-Line wird nach Einschätzung der Highlanders ein entscheidender Faktor für den angepeilten Heimsieg gegen die Böblingen Bears am morgigen Sonntag sein.  Foto: 

Mit nur einem gewonnenen Spiel sind die Ostalb Highlanders momentan das Schlusslicht der Tabelle. Am Sonntag, 2. Juli, empfängt das Team nun den Tabellenvorletzten aus Böblingen. Für beide Mannschaften könnte die Partie richtungsweisend im Duell um den Abstieg aus der Oberliga sein. Die Böblinger haben ebenfalls nur eine Partie gewonnen, sind aber aufgrund des direkten Vergleichs durch den 14:10-Hinspielsieg gegen die Highlanders noch vor den Footballern der TSG Schnaitheim platziert.

Um die rote Laterne an die Böblingen Bears übergeben zu können, muss man das Heimspiel also mit mindestens fünf Punkten Vorsprung gewinnen – auch weil die Punktedifferenz, die als zweites Platzierungskriterium herangezogen wird, im Moment noch leicht gegen die Ostälbler spricht. Dass das Spiel gegen die Bears jedoch kein Selbstläufer wird, bewies die ernüchternde Niederlage in Böblingen vor zwei Wochen. Zu viele eigene Fehler und Unkonzentriertheiten führten damals dazu, dass man mit einer enttäuschenden Leistung auf den Abstiegsplatz abrutschte.

Starke Offensive-Line soll helfen

Ein entscheidender Faktor wird am Sonntag sicherlich sein, wie gut die Offensive Line, die vorderste Front des Highlander-Angriffs, die Böblinger Defensive im Zaum halten kann, um so Spielmacher Fabian Bück möglichst viel Zeit zu agieren zu geben. Gleichzeitig muss auch die Defensive-Line der Highlanders deutlich verbessert agieren, um den Angriff der Böblinger möglichst früh unterbinden zu können.

Das Team scheint sich von der vergangenen Schwächephase, auch bedingt durch einige Ausfälle, rehabilitiert zu haben und baut am Sonntag auf die starke Leistung in Tübingen sowie den Heimvorteil. Dass die Stimmung bei den Heimspielen, die bisher im Schnitt 420 Zuschauer besuchten, der Mannschaft Auftrieb gibt, zeigt das achtbare Abschneiden gegen Biberach sowie der bisher einzige Sieg in der Partie gegen Bad Mergentheim – nach nun vier Niederlagen in Serie wäre es also höchste Zeit für den zweiten Sieg.

Offensiv-Koordinator Bernd Fuss geht davon aus, „dass die Mannschaft gewinnen wird, die weniger Fehler macht“. Bei den Highlanders sieht man sich, sofern die Mannschaft dieselbe Leistung abrufen kann wie in Tübingen, durchaus optimistisch die Punkte an der Brenz zu behalten. Dies wird auch zwingend nötig sein, um die Chancen auf den Klassenerhalt in der eigenen Hand zu haben. Beginn der Partie auf dem Schnaitheimer Kunstrasenplatz am Fischerweg ist um 15 Uhr.

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