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Kegeln: Niederstotzingen unterliegt in Kaiserslautern

Die Meisterschaftshoffnungen der Niederstotzinger Kegler haben zum Jahresbeginn einen empfindlichen Dämpfer erhalten. In Kaiserslautern unterlag der TSV unerwartet mit 5566:5694 Kegeln, liegt aber weiter an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga.

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Der junge Marcus Bühler gab am Wochenende sein Debüt in der Niederstotzinger Bundesligamannschaft, aber auch er konnte die unerwartete Niederlage in Kaiserslautern nicht verhindern.  Foto: 

Niederstotzingen ging mit einigen Verletzungssorgen ins Match. Thomas Schmid und Gernot Ulbrich konnten erst kurz vor dem Spiel grünes Licht geben, Esref Genctürk musste ganz passen. Der TSV unterlag trotz Vorteilen beim Spiel in die Vollen, weil die Lauterer es verstanden, im Abräumen ihren Heimvorteil auszuspielen.

Ulbrich begann stark mit 254 Holz und erarbeitete sich einen kleinen Vorteil, im zweiten Räumen kam er allerdings aus dem Tritt und fiel rund 30 Kegel zurück. Der Niederstotzinger bewies Kampfgeist und zog im letzten Abräumen noch knapp an seinem Kontrahenten vorbei. Mit 956 Holz lag er schließlich um fünf Kegel vorne. Arnold Zapf lag nach einem schwachen Auftakt in die Vollen 20 Holz hinten, steigerte sich danach und ließ zwei gute Bahnen folgen. So war er nach 150 Kugeln wieder beinahe gleichauf mit seinem Gegner. Auf der Schlussbahn konnte Zapf allerdings nicht mehr mithalten und gab mit 920 Kegeln am Ende 41 Zähler ab.

Kaiserslautern war auch in der Folge das bessere Team und erzwang im Mittelpaar die Vorentscheidung. Bei Niederstotzingen zeigte Frank Lorenz eine gute Partie, hatte es aber an diesem Tag mit einen enorm starken Gegner zu tun. Lorenz gelang mit 247 Holz ein prima Auftakt, und da sich auch Bernd Mauterer mit den ersten 50 Kugeln ein kleines Plus erspielte, machte der TSV sogar etwas Boden gut. Lorenz spielte in die Vollen weiterhin sehr gut, im Abräumen kamen die Gastgeber aber immer stärker auf. Nach zwei Bahnen hielt das TSV-Duo den Rückstand noch bei knapp 40 Kegeln. Kaiserslautern legte dann aber enorm zu und baute die Führung in kurzer Zeit bis auf 110 Punkte aus. Lorenz kam auf gute 946 Holz, Mauterer erreichte 922 Kegel.

Das TSV-Schlusspaar konnte den Rückstand auf der ersten Bahn verkürzen. Wolfgang Wehling und Thomas Schmid machten 20 Zähler gut und sorgten noch einmal für Hoffnung. Wehling war im Räumen mit Abstand bester TSVler und hielt seinen noch jungen Gegner deutlich auf Distanz. Im Gesamten hielten die Gastgeber ihren Vorsprung aber. Nach neun Kugeln im dritten Durchgang ging es für Schmid dann nicht mehr weiter und der 17-jährige Marcus Bühler kam zu seinem ersten Bundesligaeinsatz. Beide Lauterer spielten jetzt ihre beste Bahn und obwohl auch Wehling seine beste Serie (250) gelang, machten die Pfälzer weitere 30 Zähler gut. Bühler machte seine Sache ordentlich, die Partie war freilich längst entschieden. Wehling blieb bis zum Ende ohne Fehlwurf und kam auf 946 Kegel.

Stenogramm: Ulbrich 956:951 (254, 222, 241, 239), Zapf 920:961 (220, 241, 246, 213), Lorenz 946:998 (247, 243, 244, 212), Mauterer 922:944 (237, 218, 231, 236), Wehling 946:863 (229, 241, 250, 226), Schmid/Bühler 876:977 (224, 235, 201, 216)
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