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HSB-Basketballern gelingt beeindruckender 76:66-Heimsieg

Sie haben's tatsächlich getan: Die Bezirksliga-Basketballer des HSB brachten Tabellenführer Illertal die erste Saisonniederlage bei und siegten vor etwa 140 Zuschauern in der Landkreishalle mit 76:66. Kleiner Wermutstropfen: Spielertrainer David Bouwmeester zog sich einen mehrfachen Bänderriss zu.

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Die Hausaufgaben waren gemacht, die HSB-Basketballer top auf den souveränen Spitzenreiter eingestellt (zuvor 16 Siege in 16 Spielen). Und als nach dem dritten Viertel die Partie beim Stand von 38:39 noch immer auf Messers Schneide stand, war David Bouwmeester klar, dass der Heimsieg die logische Konsequenz sein müsse. „Der dritte Durchgang ist bei uns schon traditionell der schlechteste. Doch nach diesem waren wir immer noch dran“, erklärt der HSB-Spielertrainer seinen Optimismus.

Bereits hier habe man den Spielern der BG Illertal ihre Nervosität angemerkt. „Sie konnten ja vorzeitig Meister werden. Doch stattdessen haben sie gemeckert“, so Bouwmeester. Die Heidenheimer Basketballer hingegen blieben im letzten Viertel hochkonzentriert, ließen die Gäste zwar von der Dreierlinie werfen, holten sich aber anschließend die wichtigen Ballgewinne unter dem eigenen Korb. „Auswärts ist Illertals Dreierausbeute nicht so gut, das wussten wir“, erklärt Bouwmeester die HSB-Taktik.

Beim Stand von 48:51 holte der 34-Jährige selbst einen Rebound und ließ einen 30-Meter-Pass auf den bereits gestarteten Philipp Jaworek folgen. Dieser wiederum brachte den Ball im gegnerischen Korb unter – eine Schlüsselszene des Spiels. Die Heidenheimer blieben dran und gingen knapp sechs Minuten vor Spielende selbst 58:56 in Front.

Angesteckt von dieser Vorstellung machten die etwa 140 Zuschauer die Landkreishalle mit Trommeln und Tröten zu einem „Hexenkessel“, was auch den erfahrenen HSB-Coach beeindruckte. „Das war echt super und hat uns Spielern richtig Laune gemacht“, so Bouwmeester, der sich mit seinem Team in den letzten fünf Minuten regelrecht in einen Rausch spielte und bis zum Ende auf 76:66 davonzog.

Durch den sechsten Ligasieg in Folge ist den HSB-Basketballern der vierte Platz in der Tabelle nicht mehr zu nehmen. „Die Entwicklung, die die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte gemacht hat, macht Hoffnung“, blickt Bouwmeester bereits jetzt auf die kommende Saison. „In dieser Form wären wir mit Sicherheit ein Aufstiegskandidat.“

Bouwmeester selbst fällt für den Rest der Saison aufgrund eines mehrfachen Bänderrisses im linken Sprunggelenk aus (umgeknickt). Der beeindruckende Heimsieg war zugleich auch das Abschiedsspiel von Philipp Jaworek. Der 28-Jährige macht sich in Mannheim selbstständig. „Philipp hat sich mit einer sehr starken Leistung verabschiedet“, sagt Bouwmeester über den Physiotherapeuten, der 22 Punkte zum Heimerfolg beigesteuert hat.

Nicht unerwähnt will Bouwmeester zudem die 23 Punkte von Tobias Bruckner lassen. „Das war sein mit Abstand bestes Spiel“, sagt der HSB-Coach über Bruckner, der in Würzburg BWL studiert, in den Semesterferien aber zuletzt wieder regelmäßig trainiert hat.

Am Samstag sind die HSBler beim Tabellenvorletzten, SSG Ulm 99, gefordert. ed HSB: Bouwmeester (18), Bruckner (23), Diemer (2), Jaworek (22), Magenau (2), Rottler (2), Schmude, Sörös (5), Windauer (2), Yildiz.

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