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"Keine leichte Sache"

Die 65:84-Niederlage der Bezirksliga-Basketballer im Spitzenspiel bei der TSG Söflingen II geriet fast schon zur Nebensache: Denn nach der Partie gab David Bouwmeester bekannt, dass er als Trainer nicht mehr weitermachen wird.

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    Es hat nicht gereicht: Die HSB-Basketballer (Rafael Janik am Ball) unterlagen bei der TSG Söflingen II. Foto: 
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    Nicht mehr Trainer der HSB-Basketballer: David Bouwmeester.
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Er war so etwas wie der neue Hoffnungsträger der HSB-Basketballabteilung: David Bouwmeester, geboren im niederländischen Sliedrecht (in der Nähe von Rotterdam), wollte nach seinem Amtsantritt als Trainer der Herrenmannschaft 2012 die gesamte Abteilung neu strukturieren.

Die Arbeit des 35-Jährigen, der in seiner aktiven Zeit einige Monate Erfahrung in der 2. Bundesliga gesammelt hatte und später in der Regionalliga spielte, trug schnell Früchte. In der Rückrunde der vergangenen Saison legte der HSB eine beeindruckende Siegesserie hin und brachte dem späteren Meister Illertal die einzige Saisonniederlage bei. In die laufende Spielzeit startete Heidenheim mit dem Ziel „Aufstieg“ und lag auch lange Zeit auf Platz eins. Doch durch zwei Niederlagen gegen Söflingen II ist nun nur noch der zweite Rang realistisch.

Spitzenspiel rückt in Hintergrund

Dabei rückte am Sonntagabend (12. Januar) nach der 65:84-Niederlage in Söflingen das Sportliche in den Hintergrund. Denn Bouwmeester eröffnete seiner Mannschaft, dass er als Trainer ab sofort nicht mehr zur Verfügung steht. Die Spieler haben es dem Vernehmen nach mit Fassung getragen – die Enttäuschung wird jedoch sehr groß sein bei dem ambitioniert in die Saison gestarteten Team.

„Mein Rücktritt hat nichts mit dem Spiel zu tun. Für mich war es schwierig, die Pflichten als Trainer und meine Familie miteinander zu vereinbaren“, begründet Bouwmeester seine Entscheidung. Er wolle aber der Mannschaft – sporadisch – als Spieler zur Verfügung stehen. Wie oft, hänge auch von seiner Gesundheit ab. Der Zwei-Meter-Mann hat Probleme mit dem Sprunggelenk, der Hüfte und den Waden.

Trennung hat sich abgezeichnet

Die Trennung habe sich bereits vor den Weihnachts-Feiertagen des vergangenen Jahres abgezeichnet, erklärt Petra Hackl. Der Zeitpunkt, das Team jetzt erst zu informieren, sei dabei ganz bewusst gewählt worden. „Es ist keine leichte Sache für die Mannschaft. Sie hat aber jetzt knapp drei Wochen spielfrei und kann sich auf die neue Situation einstellen“, fügt die Leiterin der HSB-Basketball-Abteilung an. Die nächste Ligapartie bestreiten die Heidenheimer am 1. Februar zu Hause gegen Göppingen.

Auch Bouwmeester, der mit seiner Familie in der Nähe von Ellwangen lebt, sieht den Zeitpunkt als richtig an. „Die heiße Phase der Saison ist vorbei. Ich denke, das Team hat sehr gute Chancen, den zweiten Platz zu verteidigen.“ Dies und der damit mögliche Aufstieg, eventuell über die Relegation, sei das neue Saisonziel, bestätigt Abteilungsleiterin Hackl.

Zurzeit mache es zudem wenig Sinn, jemanden von außen zu verpflichten. Daher wird Barlas Yildiz, bisher Co-Trainer, die Mannschaft betreuen. Ihm zur Seite steht mit Faizal Pasaribu der Coach der Damenmannschaft.

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