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Heideköpfe müssen Vier-Spiele-Serie bewältigen

Baseball-Bundesliga: Heidenheimer erwarten am Donnerstag die Stuttgart Reds zu zwei Spielen im Ballpark, schon am Sonntag geht's dann in die Landeshauptstadt.

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Vier Spiele in vier Tagen – die Heidenheimer Baseballer, vor allem deren Werfer, sind jetzt einer extremen Belastung ausgesetzt. Am Feiertag (Christi Himmelfahrt) wird ab 13 Uhr zweimal im Heideköpfe-Ballpark gespielt, am Sonntag (ebenfalls ab 13Uhr) folgen bereits die Rückspiele auf dem Stuttgarter Schnarrenberg.

Dafür ist dann am folgenden Pfingstwochenende spielfrei. Der tiefere Sinn dieser Terminansetzung des Verbands bleibt zwar verborgen, aber es hilft ja nichts, die HSBler müssen da durch und die Vierfach-Belastung betrifft ja auch alle Teams der 1. Liga Süd.

Die große Herausforderung wird dabei die Einteilung der Werfer sein. Da sich diese von Donnerstag bis Sonntag nicht erholen können, würde jedes Team – ja nach Verlauf der Spiele – etwa fünf bis acht Pitcher benötigen. So viele stehen aber eigentlich bei kaum einer Mannschaft zur Verfügung.

Durch die in diesem Jahr erstmals angesetzte Zwischenrunde mit Teams aus dem Norden ändern sich auch die taktischen Vorgaben. Natürlich braucht man genug Siege, um im Süden unter die ersten vier zu kommen, allerdings zählen dann nur noch die Spiele gegen die Teams, die mit in die Zwischenrunde gehen.

Gegen die anderen Mannschaften sollte man nicht zu viele Kräfte verschwenden – und voraussichtlich zählt Stuttgart zu diesen anderen. Die Reds (6:8 Siege) halten sich zwar in allen Spielen ganz gut, haben nach den beiden Niederlagen gegen Mainz (1:7 und 1:4) vom vergangenen Wochenende aber bereits drei Siege Rückstand auf Rang vier.

Unterschätzen darf man die Truppe aus der Landeshauptstadt aber auf keinen Fall. Vor allem, nachdem seit dem vergangenen Wochenende über einen weiteren starken Werfer verfügt: Der Amerikaner Niklas Stephenson gilt dank schwedischem Pass als EU-Ausländer und kann in den ersten Partien des Spieltags eingesetzt werden.

Gegen die starke Mainzer Offensive präsentierte er sich mit acht Strike-outs in sechs Innings (5 Hits, 4 Runs) schon einmal recht vielversprechend. Auch fürs zweite Spiel haben die Stuttgarter mit dem US-Boy James Jensen einen starken Pitcher. Dazu kommen die beiden Ex-Heidenheimer Marcel Hering und Hagen Rätz, dahinter reißt es aber schon gewaltig ab.

Offensiv haben die Reds mit ihrem neuen Catcher Drake Zarate einen überragenden Schlagmann, mit einer Trefferquote von 48,8Prozent führt er sogar die 1.Liga Süd an. Auch der spanische Shortstop Xavier Gaonzalez und Jensen sind zu beachten, dann kommt aber auch am Schlag eine große Lücke.

Bei den Heideköpfen sind die Quoten jüngst etwas gefallen, Gary Owens (Trefferquote 43,1 Prozent), Simon Gühring (39,1) und Mitch Nilsson (35,6) mischen aber ganz noch vorne mit. Auch Jay Pecci, Marius Buck, Philip Schulz und Sascha Lutz weisen Werte von über 30 Prozent auf, als Mannschaft schlagen die Heidenheimer deutlich besser als die Stuttgarter.

Nach den Niederlagen gegen Haar wollen die Heideköpfe unbedingt wieder in die Erfolgsspur, ohne dabei aber die Arme der Werfer allzu sehr zu strapazieren. So werden sich Johannes Krumm, Justin Erasmus, Clayton Freimuth, Patrick Seyfried, Marcel Giraud, Gary Owens und Robert Gruber die Aufgabe teilen, Julius Spann ist noch verletzt.

Interessant wird natürlich sein, in welchen Spielen die Trainer ihre besten Pitcher einsetzen, hier könnte durchaus auch etwas gepokert werden. Sollten am Ende der vier Partien drei Siege zu Buche stehen, könnten die HSBler zufrieden sein.

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