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Baseball: Heideköpfe landen zwei Siege bei den Stuttgart Reds.

Die Heidenheim Heideköpfe revanchieren sich in Stuttgart für die Heimniederlagen und führt nach den souveränen 9:3- und 7:0-Siegen weiter die 1. Liga Süd an.

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Heideköpfe-Werfer Justin Erasmus ließ in Stuttgart keinen gegnerischen Punkt zu.  Foto: 

Dank einer stark verbesserten Schlagleistung sowie souveränen Auftritten der Werfer Johannes Krumm und Justin Erasmus gewannen die Heidenheimer Baseballer ihre Auswärtsspiele bei den Stuttgart Reds mit 9:3 und 7:0.

Damit verteidigten die Heideköpfe für die Tabellenführung und reparierten den „Betriebsunfall“ von Christi Himmelfahrt. Denn nun spricht vieles dafür, dass die Stuttgarter nicht in die Zwischenrunde einziehen und damit wären die Heimniederlagen gegen die Reds nicht mehr relevant.

Im ersten Spiel am Stuttgarter Schnarrenberg ging es lange Zeit spannend zu. Mann des Tages bei den Heidenheimern war Shawn Larry. Nachdem es bei ihm zuletzt am Schlag nicht so lief, platzte diesmal der Knoten. Der 25-Jährige kam bei allen fünf Versuchen auf Base – am Ende standen zwei Homeruns, ein Hit und zwei Walks zu Buche. Larrys erster Schlag über den Zaun brachte im zweiten Inning die Führung, welche die HSBler im sechsten Spielabschnitt auf 3:0 ausbauten.

Die Gastgeber kamen im Rückschlag auf 2:3 heran, ehe Larry mit seinem zweiten Homerun wieder für drei Zähler Vorsprung sorgte. (Mitch Nilsson war auf Base). Schließlich machte Robert Gruber – an diesem Tage zweitbester Heideköpfe-Hitter mit 4 Hits in 5 Schlagversuchen – alles klar. Im Stuttgarter Stadion, wo der Heideköpfe-Routinier einst im Dress der Nationalmannschaft mit einem Homerun einen Sieg nach Verlängerung über Frankreich sicherte, fand sein Schlag erneut den Weg über die Außenbegrenzung.

Dieser Homerun brachte drei Punkte zum 8:2, am Ende hieß es dann 9:3 für die Heideköpfe, die mit 14 Hits, fehlerfreier Defense und einem starken Johannes Krumm als Werfer überzeugten. Der 25-Jährige bot eine sehenswerten Energieleistung über komplette neun Innings. Er gab zwar acht Hits und fünf Walks ab, fand aber in schwierigen Situationen immer wieder die richtige Lösung und ließ so nur drei – letztlich sogar vermeidbare – Runs zu.

Heideköpfe machen Ernst

Und die HSB-Baseballer ließen keinen Zweifel daran, dass sie in Stuttgart einen Doppelsieg wollten, machten im zweiten Spiel schon im ersten Durchgang ernst: ein Walk für Sascha Lutz und Hits von Jay Pecci, Simon Gühring, Shawn Larry und Tristan Hurler (3 von 5 in diesem Spiel) bedeuteten eine frühe 4:0-Führung. Stuttgarts Werfer Niklas Stephenson – ein ehemaliger Spieler der Kansas City Royals mit schwedischem Pass – konnte die Heidenheimer Angriffsreihe diesmal nicht stoppen.

Im dritten Inning schlugen Mitch Nilsson und Shawn Larry nacheinander Doubles und erhöhten auf 5:0; der Arbeitstag von Stephenson, der schon am Donnerstag zwei kurze Einsätze hatte, war daraufhin beendet.

Ruben Kratky und Jonathan Conzelmann sollten in der Folge die Offensive der Heideköpfe bremsen – dies gelang dank starker Outfield-Aktionen auch weitgehend, zwei Runs konnten die Gäste aus Heidenheim dennoch drauf packen. Sascha Lutz im vierten (nach Schlag von Gary Owens) und Owens selbst (nach Opfer-Flugball von Simon Gühring) im sechsten Spielabschnitt erhöhten zum Endstand für den Spitzenreiter. Auf dem Werferhügel glänzte Justin Erasmus mit einem blitzsauberen Auftritt über die komplette Spielzeit. Er gab nur sechs Hits und zwei Walks ab und konnte sich bei zehn Strike-outs über einen sogenannten Shut-out (kein Punkte für den Gegner) freuen.

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