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Baseball-Bundesliga: Heideköpfe für die Topspiele gerüstet

Heidenheimer schwingen sich mit zwei souveränen 11:1-Siegen über die Bad Homburg Hornets für die entscheidende Phase ein. Jetzt geht's gegen die Play-off-Konkurrenten.

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Für die Baseballer in der 1. Bundesliga Süd neigt sich die sogenannte Regular Season so langsam dem Ende zu. Die Heidenheim Heideköpfe haben nach den beiden 11:1-Erfolgen über Bad Homburg die Teilnahme an der folgenden Zwischenrunde so gut wie sicher.

Die Pflichtsiege gegen das Schlusslicht dienten auch zum „Einschwingen“ für die nun anstehenden Aufgaben gegen Mainz und Mannheim. Denn diese Gegner gehen aller Voraussicht nach mit in die Interleague und deshalb werden dann auch die Ergebnisse gegen diese Teams mitgenommen.

Gegen Bad Homburg ließen die teils in veränderter Aufstellung spielenden und auch munter wechselnden HSBler von Anfang an keine Zweifel aufkommen. Schon im Rückschlag des ersten Innings gingen die Platzherren durch zwei Walks und ein Double von Jay Pecci 2:0 in Führung, setzten dann im zweiten die Abwehr der Gäste mit harten Schlägen so unter Druck, dass sich diese zwei Fehler leistete und es kurz darauf 5:0 stand.

Nach zwei weiteren Zählern im dritten Durchgang war die Vorentscheidung gefallen, in der Folge ließen es die Heideköpfe etwas lockerer angehen. Werfer Clayton Freimut gab in fünf Innings nur einen Hit und einen Walk ab, markierte dafür grandiose zwölf Strike-outs. Es musste also nur dreimal die Verteidigung eingreifen. Danach übernahmen Marcel Giraud und Patrick Seyfried auf dem Mound und hatten ebenfalls keine Probleme.

Erfreulich war, dass am Ende die jungen Spieler die Punkte nach Hause brachten. Ein sattes Double von Marius Buck im siebten Inning brachte das 9:0, nach dem Ehrenpunkt der Homburger kam dann im achten Abschnitt zunächst Lukas Antoniuk auf einen Schlag von Efthimios Flüge nach Hause, ehe Philip Schulz mit seinem Hit für das 11:1 und das vorzeitige Ende sorgte. Schulz war auch erfolgreichster Schlagmann (3 Hits bei 5 Versuchen) und spielte stark als Catcher und Shortstop.

Blitzstart der Heideköpfe

Noch zügiger ging's im zweiten Spiel. Nach drei schnellen Aus legten die Heidenheimer gegen Hornets-Pitcher Daniel Klein los wie die Feuerwehr: Sieben Hits bescherten eine 6:0-Führung, darunter waren Triples von Shawn Larry und Philip Schulz, Mitch Nilsson schaffte es nach seinem Schlag an den Zaun sogar, alle Bases zu umrunden. Und nachdem die Keulen schon einmal heiß waren, legten die Heideköpfe im folgenden Durchgang noch drei Punkte drauf.

Damit war auch dieses Duell gelaufen, zumal Heidenheims Werfer Justin Erasmus nur ganz vereinzelt Bad Homburger auf Base ließ. Im sechsten Inning übernahm Julius Spann, nach sechseinhalb Spielabschnitten war beim Stand von 11:1 aufgrund der Überlegenheitsregel schon Schluss. In dieser Begegnung hatten die Heideköpfe als Team eine überragende Trefferquote von 45,1 Prozent, am besten lief es bei Pecci und Owens (je 2 von 3).

Trainer Klaus Eckle weiß natürlich, dass der Gegner nur bedingt ein Maßstab war, zeigte sich aber sehr zufrieden. „Die Mannschaft hat so losgelegt wie wir uns das vorgenommen hatten und ist auch konzentriert geblieben. Vor allem offensiv war das eine überragende Vorstellung.“

Die Heideköpfe führen die 1. Liga Süd mit 18:4 Siegen vor Mainz (15:5) und Mannheim (15:7) an. Nächstes Wochenende geht es zum amtierenden Meister nach Mainz, der zur Zeit ebenfalls in Topform spielt. „Ein Spiel wollen wir auf jeden Fall gewinnen, das wäre ein großer Schritt Richtung Südmeisterschaft“, so Eckle.

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