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Trainerwechsel in Schnaitheim: Gerd Mühlberger folgt auf Jeremias Rose

Der Neue ist ein alter Bekannter: Gerd Mühlberger wird nach dieser Saison Jeremias Rose als Trainer der Schnaitheimer Bezirksliga-Handballer ablösen. Derzeit betreut der 34-Jährige, der bei der TSG sämtliche Jugenden durchlaufen hat, noch den Liga-Konkurrenten SG Hofen/Hüttlingen. Rose bleibt dem Verein als sportlicher Leiter erhalten.

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Die Bezirksliga-Saison geht in die Endphase und die TSG Schnaitheim hat durch die jüngste Negativserie wohl alle Aufstiegschancen verspielt. Spitzenreiter Lauterstein II ist ohnehin enteilt, auch den Tabellenzweiten SG Hofen/Hüttlingen können die Schnaitheimer bei schon drei Minuspunkten mehr wohl nicht mehr einholen.

„Das ist natürlich schade, tut mir auch leid für die Jungs, die hart trainieren“, sagt Trainer Jeremias Rose, macht aber klar, dass der Aufstieg nicht das eigentliche Saisonziel war, Lauterstein II und Hofen/Hüttlingen von Beginn an als Topfavoriten galten. „Zu Saisonbeginn haben wir einige Spiele knapp gewonnen, in der Rückrunde lief es eben anders herum. Zuletzt konnten wir dann auch die Ausfälle einfach nicht mehr kompensieren“, erklärt Rose, dessen Abschied von der Trainerbank überhaupt nichts mit dem sportlichen Abschneiden zu tun hat.

„Ich wollte eigentlich weiter machen, aber dann kamen einige Dinge im beruflichen und privaten Bereich hinzu, sodass ich nicht mehr den nötigen Einsatz hätte garantieren können“, sagt Rose, der sich selbst mit auf die Suche nach einem Nachfolger machte und Gerd Mühlberger als „absoluten Wunschkandidaten“ bezeichnet.

Der mittlerweile 34 Jahre alte „Mühle“ begann bei der TSG mit dem Handballspielen und durchlief dort alle Jugendmannschaften. Im Aktivenalter zog es ihn zum TV Steinheim, wo er schnell zum Leistungsträger avancierte. Nach einer Zwischenstation in Langenau kehrte er wieder zum TV zurück, wo er auch als Jugendtrainer und sportlicher Leiter fungierte.

eine erste Trainerstation bei einer aktiven Herrenmannschaft trat Mühlberger bei der SG Hofen/Hüttlingen an, wo er mit seinem Kollegen und früheren Steinheimer Teamkollegen Heiko Huber erfolgreich arbeitet. Nach einem zweiten Platz in der vergangenen Saison sieht es auch dieses Jahr wieder danach aus, dass Hofen/Hüttlingen die Aufstiegsrelegation erreicht.

Auch bei Mühlberger erfolgte der Wechsel unabhängig vom sportlichen Erfolg: „Der zeitliche Aufwand ist einfach zu groß, deshalb habe ich mich schon im Februar in Hofen abgemeldet.“ Der zweifache Familienvater ist ein Verfechter des Tempohandballs und arbeitet gern mit jungen Spielern. „Man muss aber natürlich immer sehen, wie die Mannschaft zusammengesetzt ist, ich werde diese Spielweise sicher nicht auf Gedeih und Verderb durchziehen“, sagt Mühlberger, der sich ansonsten noch nicht allzu ausführlich über seine Pläne in Schnaitheim äußern, sondern ganz auf die Arbeit in Hofen konzentrieren will.

Die SG verlor vergangenes Wochenende das Spitzenspiel bei Lauterstein II und will jetzt in erster Linie den zweiten Platz verteidigen, um vielleicht über die Relegation doch noch den Sprung in die Landesliga zu schaffen. Dazu müsste die „SG2H“ allerdings zwei andere Bezirksliga-Vizemeister aus dem Weg räumen. Ein schwerer Weg, Mühlberger hofft dennoch auf den Aufstieg – nicht zuletzt, um dann in der kommenden Saison einem Duell zwischen Schnaitheim und Hofen/Hüttlingen aus dem Weg zu gehen.

Im Lager der Grün-Weißen freut man sich jedenfalls auf seine Rückkehr, allen voran sein Vater, das Schnaitheimer Urgestein Gerhard „Quirle“ Mühlberger. Unterstützt wird „Mühle“ dabei vom jetzigen Co-Trainer Daniel Köpf. Aber auch Rose, der zwei Spielzeiten als Trainer tätig war, bleibt der TSG erhalten und zwar in der Funktion des sportlichen Leiters. „Wir haben schließlich ein Konzept und schon einiges erreicht, wollen mit der TSG aber noch mehr bewegen“, so der 32-Jährige.

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