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Steinheim will Zuschauer mit ins Boot nehmen

Württembergliga: Während der TV Steinheim vor einem schweren Heimspiel gegen den Tabellenzweiten steht, kann die SG Herbrechtingen/Bolheim ihren Aufschwung beim TV Gerhausen fortsetzen.

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Alle Kräfte bündeln heißt es für die Steinheimer Handballer um Trainer Ralf Riethmüller, die am Samstag den Tabellenzweiten „WiWiDo“ in der Wentalhalle erwarten.  Foto: 

Beide Kreisvertreter in der Handball-Württembergliga sind am Samstag, 25. November, in Nachbarschaftsduellen im Einsatz: Steinheim genießt zwar Heimrecht (20 Uhr, Wentalhalle), erwartet aber mit dem Tabellenzweiten HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf einen ganz harten Brocken, die SG Herbrechtingen/Bolheim fährt nach Gerhausen (20 Uhr, Dieter-Baumann-Sporthalle Blaubeuren) und spielt dort gegen einen Gegner auf Augenhöhe.

„Es ist schon klar, dass wir mal wieder punkten müssen“ – Ralf Riethmüller, Trainer des TV Steinheim, sieht seine Mannschaft trotz der klaren Rollenverteilung, es spielt der Vorletzte (4:16 Punkte) gegen den Zweiten (16:4), in der Pflicht. Der Gegner ist aber nicht nur sprachlich ein Ungetüm: Nachdem zu Winzingen und Wißgoldingen in dieser Saison auch noch die Donzdorfer Handballabteilung kam, kämpft das Team nicht mehr wie im Jahr zuvor um den Klassenerhalt, sondern eher um den Aufstieg.

Das neue Trainergespann Thomas Burger/Gregor Müller scheint einen guten Weg gefunden zu haben, den großen Kader auszunützen, profitiert aber natürlich auch von Ausnahmespielern wie Bastian Ambrosch oder Nico Heilig. Es läuft bei „WiWiDo“, zuletzt wurde Schlusslicht Reichenbach mit 36:22 regelrecht abgeschossen.

Verstärkung für den TVS

„Wir sind klar der Außenseiter“, meint dann auch Riethmüller, bescheinigt der Spielgemeinschaft eine sehr gute Abwehr samt Torhütern. „Sie spielen 60 Minuten diszipliniert durch, treten als Kollektiv auf und haben mittlerweile natürlich entsprechend Selbstbewusstsein.“ Selbiges gilt es bei seiner Mannschaft nach einigen unglücklichen und knappen Niederlagen wieder zu wecken. „Wir spielen zu Hause, wenn wir die Zuschauer mit ins Boot nehmen und einen Lauf kriegen, ist alles drin. Aber man muss sehen, dass wir wollen“, sagt der TV-Coach, der auf mehr einfache Tore über die erste und zweite Welle hofft.

Personell kann Riethmüller voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen, wenn auch Philipp Gaschler und Luca Kolb unter der Woche mit dem Training aussetzten mussten. Dass beim dünn besetzten Steinheimer Kader jeder Ausfall schmerzt, ist klar, bis in zwei Wochen steht dem Trainer aber zumindest eine weitere Alternative für den Rückraum zur Verfügung. Der TVS hat den zuletzt für Plochingen in der Württembergliga spielenden Leon Weiß verpflichtet. Der großgewachsene 19-Jährige ist allerdings erst ab dem 12. Dezember spielberechtigt.

SHB fährt zum Vier-Punkte-Spiel

Mit dem klaren Sieg über Albstadt hat die SG Herbrechtingen/Bolheim nicht nur einen Schritt nach vorn gemacht, sondern auch einiges fürs Selbstbewusstsein getan. Mit 6:14 Zählern steckt die SHB noch im Tabellenkeller, trifft in den nächsten drei Spielen aber auf unmittelbare Konkurrenten und könnte den Anschluss ans Mittelfeld schaffen. Zunächst geht's am Samstag zum TV Gerhausen, der genau wie die SHB auf 6:14 Punkte und Minus 17 Treffer kommt. Es ist also ein richtungsweisendes Spiel.

Für SHB-Trainer Sandro Jooß ist eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte, der spielte zwei Jahre beim TV und kennt noch einige der aktuellen Spieler. Natürlich hat er aber auch aktuelle Videos zur Vorbereitung heran gezogen und weiß, dann seine Mannschaft auf einen körperlich sehr starken Gegner treffen wird, der seinerseits in der Offensive gerne mit Tempo aus der Abwehr heraus spielt.

„Wir brauchen viel Disziplin im Angriff, um die Gegenstöße zu verhindern“, warnt Jooß. Auf der anderen Seite gilt es vor allem, Daniel Bux, Peter Schnepf und den starken Kreisläufer Fabian Deckwitz in den Griff zu bekommen. André Möller und Steffen Zeiher fallen bei der SHB länger aus, ansonsten sollten alle Mann an Bord sein, wenn auch einige Spieler etwas angeschlagen sind.

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