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Handball-Landesliga: Personalsorgen beim TV Steinheim

Oben dranbleiben und unten rauskommen: Unterschiedliche Ziele verfolgen Steinheim und Brenz bei ihren Heimspielen am Samstag.

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Was die Chancenverwertung betrifft, sollte sich der TV Steinheim am Samstag gegenüber der Vorwoche deutlich steigern. Allerdings droht gegen Hohenems der Ausfall von Leistungsträger Klaus Nißle (Mitte).  Foto: 

Dem TV Steinheim steht die „Woche der Wahrheit“ ins Haus, wie Trainer Sebastian Weber bestätigt. Am Samstag (20 Uhr, Wentalhalle) treffen die Handballer vom Albuch auf den HC Hohenems, einen der Titelfavoriten. Am 19. November steht dann im Auswärtsspiel in Altenstadt ebenfalls schweres Kaliber bevor.

„In diesen Spielen wird sich zeigen, ob wir oben dranbleiben können“, sagt Weber. Vorige Woche kehrten die Steinheimer mit einem 29:28-Siegen aus dem österreichischen Feldkirch zurück. Doch restlos zufrieden war der Steinheimer Trainer nicht. „Das war der unverdienteste Sieg meiner bisherigen Karriere“, bekannte Weber. „Wenn man 15 bis 20 hundertprozentige Chancen verwirft, kann man eigentlich so ein Spiel nicht gewinnen.“ Natürlich gehe man dieses Manko im Training an, aber zuletzt waren auch die Übungseinheiten von negativen Umständen begleitet. Mit Michael Schuler (Rückenprobleme) und Paul Dommer (zog sich am Montag im Training eine Muskelverletzung zu) standen beide Torhüter nicht zur Verfügung.

Weber hofft, dass Dommer rechtzeitig zurückkehrt. Schuler, dessen Rückenschmerzen laut MRT wohl auf Schädigungen an beiden Hüften zurückzuführen sind, soll wenigstens als Torhüter Nummer zwei auf der Bank sitzen. Fraglich sind zudem die Einsätze von Klaus Nißle (Ellbogen-Probleme) und der Linksaußen Andreas Kieser und Janik Eisele, die beide an einer Mittelohrentzündung laborieren. Dennoch hofft Weber am Samstag auf einen Heimsieg gegen den Tabellendritten aus Vorarlberg: „Wir müssen allerdings eine Top-Leistung abrufen.“

Steinheimer legten Einspruch ein

Auch abseits des Geschehens in der Halle geht für den TVS der Kampf weiter. In dieser Woche legten die Steinheimer offiziell Einspruch ein gegen die nachträglich als Niederlage gewertete Partie gegen Kuchen/Gingen.

Die Punkte wurden aberkannt, weil Daniel Mack im Online-Portal nicht in der Spielerliste aufgeführt war und dann aus Sicht des Verbandes auch nicht hätte spielen dürfen. Die Steinheimer machen bei ihrem Einspruch geltend, dass gemäß den Regeln des Deutschen Handball-Bundes die Kontrollpflicht bei Schiedsrichtern liegt.

Einst Gefährten, nun Gegner

Andere Sorgen plagen den TV Brenz. Am vergangenen Wochenende spielte das Schlusslicht in Altenstadt und vergab dort bei der 18:23-Niederlage einige „tausendprozentige Chancen“, wie Trainer Bernd Dunstheimer berichtete. Die Brenzer hatten zwar nicht unbedingt mit einem Erfolgserlebnis in der Geislinger Vorstadt gerechnet, dennoch wäre Zahlbares zu holen gewesen. Unterm Strich hofft Dunstheimer dennoch, dass sein Team genügend Selbstvertrauen getankt hat, um nun am Samstag gegen HT Uhingen/Holzhausen (19.30 Uhr, Hermann-Eberhardt-Halle) den zweiten Saisonerfolg einheimsen zu können.

Den Gegner, der bislang nur zwei seiner acht Saisonpartien gewinnen konnte, sieht Dunstheimer auf Augenhöhe. Die beiden Trainer der morgigen Kontrahenten verbindet übrigens eine gemeinsame Zeit als Spieler in Friedberg. Der Kontakt zwischen Dunstheimer und seinem Kollegen Almir Mekic ist bis heute nicht abgerissen.

„Wir rufen uns regelmäßig an und geben uns Tipps“, verriet der Brenzer Coach, der zugleich froh ist, dass der einstige bosnische Nationalspieler nicht mehr selbst mitspielt.

Armin Schweigardt wird wohl weiter pausieren müssen, dafür stehen Florian Linder und Pascal Röhm wieder zur Verfügung.

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