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Jetzt gibt's nur noch Endspiele

Nichts war es für mit dem erhofften Befreiungsschlag für Handball-Landesligist HSG Oberkochen/Königsbronn. Nach starkem Beginn und einer guten ersten Halbzeit zeigte man im zweiten Durchgang altgewohnte Schwächen und musste mit 29:34 die beiden wichtigen Punkte in Uhingen lassen.

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Die Partie begann für die HSG, die mit nur neun einsatzfähigen Akteuren antreten musste – Huep und Richardon konnten nicht eingesetzt werden – , ausgesprochen erfreulich. In der Abwehr stand man wie bereits in den letzten Spielen recht ordentlich und im Angriff gelang es, die Vorgaben aus dem Training umzusetzen. Mit einfachen Mitteln, aber druckvollem Spiel aus dem Rückraum fand der HSG-Angriff, angetrieben vom agilen Kraft in der Mitte, immer wieder die Lücken in der Deckung der Gastgeber.

Nach zwölf Minuten hatte sich die Spielgemeinschaft auf diese Weise einen 7:3-Vorsprung erarbeitet, danach kamen die Gastgeber aber besser ins Spiel. Mit ein Grund hierfür waren kurz hintereinander zwei Zeitstrafen für Exner und Schmied. Insgesamt wurden die Zwei-Minuten-Strafen an diesem Abend von den beiden Unparteiischen doch recht einseitig verteilt.

Schwache Defensive

In Unterzahl taten sich die Gäste nun im Angriff deutlich schwerer und auch im Rückzugsverhalten zeigten sich einige Unzulänglichkeiten. Bis zur 17. Minute gelang Uhingen mit einem 4:0-Lauf der Ausgleich zum 7:7. Allerdings fand die HSG anschließend zurück ins Spiel und kam durch schöne Tore vom Kreis und sichere Siebenmetertreffer von Schütz wieder zu eigenen Treffern. Da man die Zügel in der Defensive aber etwas schleifen ließ, konnte auch Uhingen-Holzhausen seine Angriffe zumeist erfolgreich abschließen.

Bis zum 14:14 blieb das Spiel ausgeglichen, dann besannen sich die Gäste wieder auf ihre Stärken in der Abwehr. Die Ballgewinne nutzten Schmied, Rube und Lumpp zu schnellen Treffern, kurz vor der Pause hatte die HSG wieder einen Drei-Tore-Vorsprung herausgespielt. Leider gelang Uhingen kurz vor dem Seitenwechsel über Außen noch der 15:17-Anschluss, bei diesem Stand wurden dann auch die Seiten gewechselt.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs gelang es der Spielgemeinschaft zunächst noch, den Gegner weiter auf Distanz zu halten. Allerdings zeigte sich zu diesem Zeitpunkt bereits, dass man sich nun vor allem im Angriff erheblich schwerer tat als zu Beginn der Partie.

Uhingens Kreisläufer punktet unf punktet

In der 40. Minute hatte der Zwei-Tore-Vorsprung beim Zwischenstand von 23:21 für die HSG noch immer Bestand. In der Folgezeit gelang es Uhingen aber dann immer besser, ihren Kreisläufer ins Spiel zu bringen und kam so zu einfachen Toren. Gleichzeitig fingen sich die Gäste dadurch weiterhin unnötige Zeitstrafen ein. Uhingen wusste dies zu nutzen und ging in der 45. Minute trotz starken Paraden des inzwischen eingewechselten Diekmann erstmals beim 26:25 in Führung.

Vor allem die Angriffsbemühungen ließen in der Folgezeit doch etwas zu wünschen übrig und die HSG-Angreifer verliefen in die zuletzt beobachteten Muster. Insbesondere im Rückraum vermisste man nun das dynamische Spiel der Anfangsminuten und konnte die Uhinger Abwehr kaum noch in große Bedrängnis bringen. Einzig Rosca war in dieser Phase mit der einen oder anderen Einzelaktion erfolgreich.

Uhingen erspielte sich ohne übermäßig zu glänzen bis zum 30:27 vier Minuten vor Schluss erstmals einen etwas komfortableren Vorsprung. Die HSG versuchte es noch einmal mit einer offensiveren Abwehrvariante und kam damit auch zu den erhofften Ballgewinnen. Leider scheiterte man aber zweimal in aussichtsreicher Position, und mit dem 32:29 etwa 90 Sekunden vor Schluss machten die Gastgeber endgültig den Sack zu.

Die HSG verpasste damit die Chance, sich zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sichern, was an diesem Tag sicherlich im Bereich des Möglichen lag. Die Aussichten auf den Klassenerhalten haben sich damit auf ein Minimum reduziert. Die HSG erwarten nun acht Endspiele, das erste am Sonntag, 16. Februar, gegen Klassenprimus Laupheim.

Uhingen/Holzhausen – HSG 34:29 (15:17)
HSG: Kotte, Diekmann; Lumpp (2), Richardon, Eckardt (2), Rube (4), Exner (1), Kraft (5), Rosca (4), Schütz (9/5), Huep, Trittler (1), Schmid (1)
Siebenmeter: HSG: 6/5 – U: 10/7
Zeitstrafen: HSG: 8 (Exner 2, Schmied 2, Schütz 2, Eckardt, Rosca) – Uhingen: 3
Schiedsrichter: Keiners/Wiume (Deizisau)
Zuschauer: 250

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