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HSG beim 31:40 gegen SG Bietigheim II chancenlos

Gegen die Bundesligareserve der SG Bietigheim stand Handball-Württembergligist HSG Oberkochen/Königsbronn einmal mehr auf verlorenem Posten. Von Anfang an lief der Aufsteiger einem Rückstand hinterher und der 40:31-Sieg der Gäste war zu keiner Zeit gefährdet.

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Einen schweren Stand hatten die HSG-Handballer (schwarz) gestern gegen Bietigheim II.  Foto: 

Die Partie begann so, wie es die Gastgeber unbedingt vermeiden wollten, denn die Gäste mit ihren jungen Talenten gaben gleich mächtig Gas und gingen schnell mit drei Toren in Führung. Die HSG mühte sich in der Folgezeit redlich gegen die kompakte 6:0-Deckung des Gegners, doch jeder einzelne Treffer musste äußerst hart erarbeitet werden.

Auch der Torhüter der Gäste tat sein übriges dazu, während auf Seiten der HSG Christian Diekmann und der später eingewechselte Alexander Macher den präzisen Würfen der Gäste bis auf sehr wenige Ausnahmen chancenlos gegenüberstanden. So war der 6:10-Rückstand nach einer Viertelstunde nur logisch und wenn auch die Offensive der Gastgeber mit einem immer stärker werdenden Max Schütz nun einige gute Szenen verzeichnen konnte, waren die Bietigheimer jederzeit Herr der Lage.

Als dann die Gastgeber auch noch zweimal hintereinander in Unterzahl gerieten, nutzten dies die Gäste gekonnt aus und zogen bis zur Pause auf 20:14 davon.

Gleich nach Wiederanpfiff hatte die HSG dann ihre stärkste Phase, und mit dem nun im Tor stehenden Philipp Neukamm, der gleich zweimal toll parierte, keimte beim 18:21-Zwischenstand gar etwas Hoffnung auf. Doch die Gäste ließen sich dadurch überhaupt nicht beirren und insbesondere Matthias Vogt drehte nun voll auf, er wurde aber auch immer wiederschön frei gespielt und seine Kracher aus dem Rückraum waren einfach nicht zu halten.

Auf HSG-Seite konnte hier nur Max Schütz mithalten, der eine tolle Partie bot und mit zehn Treffern der mit Abstand erfolgreichste Akteur der HSG war. So zogen die Gäste wieder davon und beim 20:26 zehn Minuten vor dem Ende war schon mehr als eine Vorentscheidung gefallen.

Den Hausherren muss man zugute halten, dass sie weiterhin kämpften und im Angriff nun auch einige gute Anspiele über außen sowie an den Kreis schafften, doch in der Defensive waren sie schlichtweg überfordert. Am Ende stand eine 31:40-Niederlage und während die eigene Ausbeute an Treffern sich durchaus sehen lassen kann, sind 40 Gegentreffer einfach zuviel.

Vor allem in den Heimspielen müssen die Schützlinge von Trainer Gerhard Fetzer von Beginn an hellwach sein und mit den Zuschauern zusammen ist dann sicher noch die eine oder andere Überraschung in dieser starken Liga möglich.

HSG– Bietigheim II 31:40 (14:20) HSG: Diekmann, Macher, Neukamm; Schütz (10), Schramek (6/6), Hug (5), Häring (4), Hoga (3), Trittler (1), Kraft (1), Schmidt (1), Huep, Exner, Fischer Siebenmeter: HSG 6 (alle verwandelt)– SG 4 (alle verwandelt) Zeitstrafen: HSG 6– SG 5 Schiedsrichter: Hehl (Rottenburg) und Sanwald (Leinfelden) Zuschauer: 350
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