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Handball-Bezirksliga: Wer ruft sein Potenzial ab?

Zuletzt imponierten der HSB und die TSG Schnaitheim mit starken Auftritten gegen Spitzenteams. Heute treffen die beiden aufeinander.

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Stimmung garantiert: Beim Handball-Derby HSB-Schnaitheim geben auch die Fanlager alles.  Foto: 

Besser könnten die Voraussetzungen für das Stadtderby heute Abend, wenn der HSB die TSG Schnaitheim empfängt (20 Uhr, Karl-Rau-Halle) wahrscheinlich nicht sein. Ließen beide Mannschaften doch am vergangenen Spieltag durch jeweils starke Leistungen aufhorchen. Während die TSG den Spitzenreiter SG Hofen/Hüttlingen schlug, siegten die Heidenheimer beim bis dato Tabellenzweiten Bettringen.

„Mit diesem Erfolg haben wohl die wenigsten gerechnet“, sagt Bayram Somogyi. „Da haben wir aber gezeigt, zu was wir wirklich in der Lage sind“, schiebt der HSB-Trainer nach. „Wir haben nie aufgegeben und am Ende einen kühlen Kopf behalten.“ Ein ähnliches Formhoch hat man auch im Schnaitheimer Lager ausgemacht. Beim Heimsieg gegen Hofen/Hüttlingen habe jeder Spieler seines Teams sein Potenzial abgerufen, lobt TSG-Coach Daniel Köpf.

Nun wird sich heute Abend zeigen müssen, welche Mannschaft mit der besonderen Atmosphäre im Derby zurechtkommt. Denn erneut werden beide Fanlager für mächtig Stimmung sorgen, beide Vereine versuchen über ihre Facebook-Seiten ihre Anhänger zu mobilisieren, wobei in erster Linie bei allen Beteiligten ein sportlich-friedliches Duell auf dem Wunschzettel steht.

Trainer kennen sich vom HG

Inzwischen habe sich das Verhältnis zwischen dem HSB und der TSG Schnaitheim eh normalisiert, sagt Köpf. Zudem verbinden den TSG-Trainer und Heidenheims Coach Somogyi eine gemeinsame sportliche Vergangenheit. „Wir kennen uns noch aus Schulzeiten“, so Köpf. Beide nahmen nämlich für das Hellenstein-Gymnasium bei „Jugend trainiert für Olympia“ teil. Somogyi als Spieler, Köpf als Teil des Trainerteams. Und auch heute noch tauschen sie die beiden über die Gegner der Liga aus. Bis gestern herrschte allerdings Funkstille, räumt Köpf ein.

Und auch heute Abend wird die Freundschaft zumindest ruhen müssen. In einer Halle, die aus allen Nähten platzen wird, wie Bayram Somogyi es ausdrückt. Letztlich sieht der HSB-Coach die Gewinnchancen bei 50-50.

HSG in Bettringen gefordert

Im dritten Auswärtsspiel in Folge tritt die HSG Oberkochen/Königsbronn am Sonntag bei der SG Bettringen an (18 Uhr, Uhlandhalle). Dabei hat die englische Woche mit drei Spielen in vier Tagen bei der HSG Spuren hinterlassen. Mit Tim Siegels fällt der dritte Spieler im Rückraum aus, auch bei Kai Lumpp ist ein Einsatz fraglich. Ein kleiner Lichtblick ist dagegen die Rückkehr von Viktor Rube.

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