Staren müssen im Angriff zulegen
Morgen geht für den TSV Heiningen der Kampf gegen den Abstieg aus der Handball-Oberliga mit dem Heimspiel gegen Kornwestheim weiter.
Um 20 Uhr in der Voralbhalle wollen die Heininger unbedingt beide Punkte behalten, zumal auch der SV Salamander Kornwestheim noch zu den gefährdeten Teams zählt.
Zudem bietet der Heimauftritt Gelegenheit, sich für den total missratenen Auftritt bei der HSG Langenau/Elchingen schadlos zu halten. Um zumindest im Ansatz dieses kleine Zwischenziel zu meistern, fordert der Heininger Trainer Tobias Hafner von seinen Schützlingen eine Trotzreaktion. Die brauchen die Staren auch, um gegen die Salamander zu gewinnen. In Sachen Wurfverhalten, Wurfqualität und Wurfeffizienz sollte der Knoten platzen. Das war bei den letzten drei Partien, trotz der Heimerfolge gegen Weinsberg und Kenzingen nicht der Fall. Daher müssen sich die Heininger eingestehen, dass trotz meist ordentlicher Defensive mit knapp 20 bis 23 erzielten Toren in der Oberliga nicht viel zu gewinnen ist.
Damit sich das morgen Abend ins Positive wendet, lag die Hauptarbeit in den Trainingseinheiten der beiden vergangenen Wochen vornehmlich auf dem Wurftraining, aber auch der Angriffstaktik. Die dürfte gefordert sein, um den Kornwestheimern, die auswärts bisher auch erst einen Sieg schafften, die wichtigen Zähler abzuknöpfen. Auch der SVK hat was gutzumachen und will sich nach der deutlichen 23:34-Heimniederlage gegen SG Pforzheim/Eutingen mit einem doppelten Punktgewinn wieder etwas mehr aus dem Schlamassel ziehen.
Vom Personalstand her dürfte sich Heiningen momentan etwas in der besseren Lage befinden, beklagen die Gäste, die im Hinspiel mit 31:24 die Oberhand behielten, den Ausfall von wahrscheinlich fünf Stammkräften. Die Gastgeber haben dagegen beinahe den Luxus, sich unter der Woche nur mit den handballspezifischen Wehwehchen zu plagen, die bis zum Anspiel vermutlich behoben sein dürften.
So zwickt es etwa Daniel Mayer an der Schulter seines Wurfarms. Der Einzige, der bisher nicht am Training teilnehmen konnte, war Florian Böhm, der sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen hat, aber trotzdem auf einen Einsatz brennt. Das gilt auch für Keeper Tim Wohlang, der unter Umständen zum ersten Mal in dieser Runde, zusammen mit Felix Lischka das Heininger Tore-Verhinderer-Duo bilden könnte.
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Autor: HELMUT NEUMAIER | 03.02.2012
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