Lautertäler haben Punkte bitter nötig SG ist Außenseiter im Heimspiel gegen Gmünd

Die SG Lauter befindet sich in der Handball-Württembergliga derzeit in einer schwierigen Situation. Heute geht es gegen den TSB Schwäbisch Gmünd.

Handball-Württembergligist SG Lauter hat die Spiele gegen die direkte Konkurrenz wurden verloren. Nun sollten es die Lautertäler eigentlich gegen die Spitzenteams der Liga richten. Auch im heutigen Heimspiel um 19.30 Uhr gegen den TSB Schwäbisch Gmünd gilt das Team von Trainer Ralf Riethmüller als klarer Außenseiter.

Neckarsulm, Remshalden, in den kommenden beiden Wochen in Bittenfeld und zu Hause gegen Lauterstein, heute Abend gegen Schwäbisch Gmünd: Die SG Lauter hat beziehungsweise hatte die komplette Top-Riege der Württembergliga vor der Nase, lediglich Spitzenreiter VfL Waiblingen fehlt in diesem Quintett. Dies alles sind Spiele, in denen man eigentlich nicht zwingend von Punkten ausgehen muss. Allerdings hätten die Lautertäler diese derzeit dringend nötig. Denn ansonsten droht sich der derzeitige Drei-Punkte-Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze weiter zu vergrößern.

Daher benötigt die Spielgemeinschaft aus den kommenden drei Spielen Überraschungsergebnisse, um den Anschluss nicht zu verlieren. Allerdings kommt mit dem TSB Schwäbisch Gmünd eine Mannschaft in die Lautertalhalle, die seit vier Spielen ungeschlagen ist - und das gegen vier Topteams der Liga. Letzte Woche trotzte das Team von Trainer Michael Hieber der SG Lauterstein ein 31:31 ab.

Im Spiel gegen den früheren Donzdorfer Spieler Hieber hofft man bei den Gastgebern auf die besondere Derbyatmosphäre, um vielleicht doch eine Überraschung zu schaffen. Im Hinspiel musste sich die SG Lauter am Ende klar geschlagen geben und kämpfte vor allem mit einer zu hohen Fehlerquote, eine Fehleranfälligkeit, die der Spielgemeinschaft auch zuletzt immer wieder im Wege stand.

Vor allem gegen die Topteams wurde und wird dies gnadenlos ausgenutzt. Zu den Spitzenteams zählt zweifellos auch der TSB, gegen den die Lautertäler fast schon über sich hinauswachsen müssten. Wie das gehen könnte, zeigte das Auswärtsspiel in der letzten Rückrunde: Dort überzeugte die Spielgemeinschaft in allen Belangen und siegte klar mit 37:28 - ein Ergebnis, das heute weit weg von jeder Realität erscheint, doch auch ein Tor Unterschied würde Trainer Riethmüller heute Abend reichen. Und schon das wäre eine kleine Sensation.


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Autor: MARKUS SCHMID | 04.02.2012

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