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32:26 – SHB war Albstadt unheimlich überlegen

Württembergliga: Aufsteiger SG Herbrechtingen/Bolheim zeigte die bisher besten 30 Minuten und schlägt die HSG Albstadt mit 32:26.

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War der zweitbeste Schütze der SG Herbrechtingen Bolheim beim 32:26-Sieg gegen Albstadt: Hamza Bayik (am Ball).  Foto: 

Leichter als erwartet feierte die SHB gegen den bis dato Tabellenvierten Albstadt den dritten Saisonsieg – und das trotz einer angespannten personellen Situation. Trainer Sandro Jooß musste aufgrund von Verletzungen (Möller und Zeiher fehlen länger) im Training unter der Woche improvisieren und zog zum Heimspiel Baumgartl und Mailänder aus der Reserve nach oben. Zudem gingen Kling, Rugaci und Bauer angeschlagen in die Partie.

Nach viereinhalb Minuten tankte sich Albrecht zur ersten SHB-Führung (3:2) durch. Hier deutete sich bereits an, dass der Deckungsverbund der Albstädter mit geschickten und flinken Kreuzbewegungen zu knacken war. Jooß' Taktik, mit den wendigen Bayik und Rugaci gegen die 3-2-1-Deckung zu agieren, ging weiter auf. Zudem stand der Innenblock der SHB um den äußerst starken Hug sehr sicher. Nach 14 Minuten zwang Wurelly mit seinem Treffer zum 8:5 den Gästetrainer Stotz zur Auszeit.

Allerdings änderte sich in der Folge wenig. Im Gegenteil, SHB-Torhüter ließ Winnen Albstadts Schützen weiter verzweifeln. Und die Gastgeber trafen weiter. Als Wurelly aus 14 Metern das Leder ins Albstädter Tor nagelte und Bayik nach Albrechts Zauberanspiel zum 12:5 traf, wurde es langsam etwas unheimlich ob der Überlegenheit der Hausherren. Nach Albrechts 13:5 durften dann die Gäste auch mal wieder „mitspielen“. Nach zwölf Minuten ohne Tor war es der kräftige Linkshänder Mayer, der den Bann für seine Mannschaft durchbrach. Der ansonsten starke HSG-Torgarant war bei Hug aber über weite Strecken des Spiels so gut wie abgemeldet. Letztlich sahen die Zuschauer die bisher besten 30 Minuten der SHB in der Liga. Zur Pause führten die Gastgeber mit 18:12.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste zunächst wieder heran. Hug kassierte eine unberechtigte Zeitstrafe und Albstadt traf dank der neuen Regel mit dem zusätzlichen Feldspieler ins leere SHB-Tor zum 16:19. Der stark spielende Kling schied zudem mit einer Schulterverletzung aus und alles schien somit wie so oft wieder gegen die SHB zu laufen.

Nach dem 20:17 nahm Jooß die Auszeit – und in der Folge lief es wieder besser für die Hausherren. Bauer traf zum beruhigenden 24:19 nach 44 Minuten. Zwölf Minuten vor Schluss kamen die Gäste noch einmal auf drei Tore heran (22:25), doch erneut schaffte es die SHB sich abzusetzen.

In den letzten sieben Minuten setzte Albstadt mit einer offenen Deckung nochmals alles auf eine Karte. Die SHB bedankte sich aber durch geschicktes freilaufen artig und feierte letztlich einen verdienten 32:26-Heimsieg.

SHB: Bauer (1), Baumgartl, Kling (2), Klotzbücher (2), Bayer, Kresse, Rugaci (2), Albrecht (7/4), Wurelly (5), Bayik (6), Hug (3), Aeugle (4)

Zeitstrafen: SHB 7 (Wurelly 2, Bauer, Klotzbücher, Albrecht, Bayik, Hug) – HSG 6

Strafwürfe: SHB 5 (4 verwandelt) – HSG 2/1

Zuschauer: 280

Schiedsrichter: Liss aus Herrenberg und Szomolay aus Aidlingen

Verspätet traf der Tross aus Albstadt in der Bibrishalle ein. Ein technischer Defekt hatte den Mannschaftsbus zur Zwangspause bei der Anfahrt gezwungen.

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