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Viele Gerüchte um Spielabbruch in Bolheim - was wirklich war

A-Junioren-Partie Bolheim/Herbrechtingen gegen Härtsfeld/Kösingen wird wegen des schlechten Wetters wiederholt - nicht wegen Böllerwurf.

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Symbolbild  Foto: 

Da kam am vergangenen Samstag einiges zusammen: Während des A-Juniorenspiels der SG Herbrechtingen/Bolheim gegen die SG Härtsfeld/Kösingen (Qualistaffel 6) wurden auf dem Balkon des Klubhauses des SV Bolheim zunächst Fackeln gezündet und im weiteren Verlauf vom Balkon aus ein Böller geworfen.

Auch ein Krankenwagen wurde gerufen, was allerdings nicht unmittelbar mit dem zünden der Pyrotechnik zu tun hatte, sagt Dieter Banzaf, einer von drei Abteilungsleitern des SV Bolheim. Dieser medizinische Einsatz habe andere Gründe gehabt. Dem Trainer aus dem Betreuerteam der SG Herbrechtingen/Bolheim gehe es inzwischen besser.

Beim Stand von 4:2 für die Gastgeber wurden die Begegnung zudem vom Schiedsrichter kurz vor Schluss abgebrochen, aufgrund der immer schlechter werdenden Platzverhältnisse, wie der Unparteiische in seinem Bericht vermerkte, erzählt Herbert Mayer, Vorsitzender des Sportgerichts des Bezirks Kocher/Rems. „Das hatte nichts mit dem Böllerwurf zu tun.“

Sportgericht ermittelt

Inzwischen wurde das A-Junioren-Spiel auf den morgigen Samstag neu angesetzt, gespielt wird dieses mal in Herbrechtingen (14 Uhr). Dessen ungeachtet ermittelt das Sportgericht wegen der Störungen durch Pyrotechnik in zwei Fällen. Beide Spielgemeinschaften wurden zu einer Stellungnahme gebeten.

Da die Partie in Bolheim ausgetragen wurde, sei der SV Bolheim für die reibungslose Durchführung verantwortlich gewesen, erklärt Mayer. Anders als im Aktivenbereich, wo der Heimverein zwei Ordner zu stellen hat, gibt es im Jugendbereich so eine Vorschrift nicht. Dies entbinde den Platzverein aber nicht davon, für Ordnung zu sorgen und Störer des Sportgeländes zu verweisen, so Mayer weiter. Das Sportgericht spricht in solchen Fällen von einer Vernachlässigung der Platzdisziplin.

Nur eine geringe Geldstrafe?

Sollte der SV Bolheim verurteilt werden, droht ihm aber wohl nur eine geringe Geldstrafe. Einen ähnlichen Fall gab es im Vorjahr, während der Partie des FC Spraitbach gegen die SG Großdeinbach/TSB Schwäbisch Gmünd wurde auch Pyrotechnik gezündet, das Sportgericht verurteilte beide Seiten zu einer Geldstrafe von jeweils 30 Euro. Der Verband erhöhte diese für den gastgebenden Verein allerdings auf 120 Euro.

Dessen ungeachtet gehe es dem SV Bolheim darum, die Vorfälle von Samstag aufzuklären. Der Verein möchte die Jugendlichen, die laut Banzaf den Bolheimer Anhängern zuzurechnen sind, identifizieren, die die Fackeln und den Böller gezündet haben. Zudem gehe es um die Klärung der Frage, wie diese überhaupt auf den Balkon gelangen konnten.

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