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Türkspor verkauft sich beim 0:2 gegen Schnaitheim teuer

Bezirksliga: Erst in der letzten Minute kann die TSG Schnaitheim bei Schlusslicht Türkspor Heidenheim mit dem Treffer zum 2:0-Endstand alles klarmachen.

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Ganz ordentlich schlug sich Bezirksliga-Schlusslicht Türkspor Heidenheim (blaue Spielkleidung) im Derby gegen die TSG Schnaitheim. Am Ende aber mussten sich die Gastgeber mit 0:2 geschlagen geben.  Foto: 

Auf dem Sportplatz am Fischerweg in Schnaitheim trafen zwei Mannschaften aufeinander, die in den letzten sieben Wochen parallel zueinander trainiert hatten. Aus Sicht von Türkspor war klar, dass die konditionellen Vorteile auf Seiten der TSG Schnaitheim liegen mussten. Deshalb hatte Trainer Günther Huber seinem Team eine defensiv ausgerichtete Taktik verordnet , um dem Gegner möglichst wenig Raum in der Offensive zu lassen. Und diese Taktik ging zunächst auch voll auf.

Schnaitheim war zwar von Beginn an spielbestimmend und hatte deutlich mehr Ballbesitz als die Gastgeber, aber es gelang der TSG nicht, gegen die vielbeinige Türkspor Defensive zu klaren Torchancen zu kommen. Erst in der 20. Minute schien der Führungstreffer unvermeidlich, aber die TSG konnte einen unstrittigen Elfmeter nicht verwandeln.

Dies gab Türkspor noch mehr Auftrieb, und alle Spieler agierten in der Defensive äußerst engagiert, was allerdings dazu führte, dass sich die Verletzungen häuften. Deswegen musste Trainer Huber in der Halbzeit auch gleich drei Spielerwechsel vornehmen. Dies war umso bitterer, da Schnaitheim kurz vor der Pause durch einen unhaltbar abgefälschten Distanzschuss die Führung gelungen war.

Spiegelbild von Halbzeit eins

Die zweite Halbzeit war dann ein Spiegelbild der ersten. Die TSG bestimmte weitgehend das Spielgeschehen, Türkspor verteidigte vielbeinig und machte den Gästen das Leben richtig schwer. Mit zunehmender Spieldauer gelang es Türkspor immer seltener, für Entlastung zu sorgen und zu eigenen Torchancen zu kommen. Trotzdem dauerte es bis zur letzten Spielminute, ehe Schnaitheim mit dem zweiten Tor die Niederlage für ein nie aufgebendes Türksporteam endgültig besiegelte.

Türkspor Heidenheim: Yurtyapan, Özdemir (40. Bikoko), Lowe Naouissi, Antonesi, Fiehl (46. Arslan), Panaiotov, Karagür (46. Mäding), Pamukcu, Üc (75. Hen), Pöllmann, Uzucar

TSG Schnaitheim: Karnisky, Strahl, Hörger, Gessler, Kolb, Wegele, Braig, S. Peichl, Zimmermann, T. Peichl, May

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