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Springt der SV Neresheim auf Rang zwei?

Bezirksliga: Im Falle eines Sieges bei Germania Bargau kann der SV Neresheim auf den zweiten Rang springen.

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„Man of the Match“ im Hinspiel: Neresheims Dominik Weidmann – links, hier im Spiel gegen die TSG Schnaitheim – traf gegen Bargau dreifach. Auch im Rückspiel am Sonntag ist der 30-Jährige wieder dabei.  Foto: 

Dominik Weidmann dürfte gute Erinnerungen an den 4. September des vergangenen Jahres haben. Sogar sehr gute. Schließlich erzielte der 30-jährige Mittelfeldspieler beim 3:2-Sieg seines SV Neresheim in der Bezirksliga gegen den 1. FC Germania Bargau auf heimischem Rasen alle drei Treffer. Das Siegtor gar erst in der Nachspielzeit.

Klar wisse man das, aber es sei unter der Woche absolut kein Thema gewesen, will Heiko Richter diese Tatsache nicht allzu hoch hängen. „Wir haben 18 gute Spieler im Kader, nicht nur einen“, schiebt der Neresheimer Trainer nach.

Einzig das Kollektiv zählt

Also gut, Dreifachtorschütze hin oder her: Am Sonntag, 15 Uhr, steht nun das Rückspiel in Bargau an, das einen ganz besonderen Reiz bietet. Schließlich empfängt der Tabellenzweite (36 Punkte) den Tabellendritten (34 Punkte). Richter weiß ganz genau, was seine Mannschaft auswärts erwartet, beschreibt der 40-Jährige den dortigen Untergrund als sehr kleinen und tiefen Naturrasen, auf dem das Heimteam klare Vorteile habe. Bargau sei eine sympathische Truppe mit vielen sehr guten Spielern, unter anderem aus der eigenen Jugend. „Die sind sehr gut drauf und stehen völlig zurecht da oben“, so Richter.

Nichtsdestotrotz hat Neresheim die Chance, im Falle eines Sieges, auf Platz zwei, der zur Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation berechtigt, zu springen. „Unser ausgegebenes Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, auch in Bargau. Wir müssen nur konzentriert an die Aufgabe herangehen“, gibt Richter ein klares Ziel aus. Auffallend beim kommenden Kontrahenten: Die bislang 43 erzielten Tore – genau so viele wie Neresheim – verteilen sich gleich auf mehrere Schultern, weshalb kein richtiger Top-Torjäger auszumachen und auszuschalten ist.

Gelb-Rot-Sünder wieder dabei

Personell hat sich die Lage beim SV Neresheim derweil deutlich entspannt: Mit Bartosz Wolff, Lukas Jagiela und Daniel Mack stehen die drei Gelb-Rot-Sünder aus dem letzten Spiel des Jahres 2016, das am 27. November in Sontheim stattfand, wieder zur Verfügung. Aufgrund einer roten Karte aussetzen muss Manuel Illenberger, der jüngst beim 3:1-Erfolg gegen Burgberg wegen einer Notbremse vom Platz flog, und noch nicht weiß, für wie viele Spiele er gesperrt ist. Zudem fällt in Bargau Eduard Feidel wahrscheinlich krankheitsbedingt aus.

Erste Punkte für Türkspor?

Des Weiteren treffen am Sonntag das noch punktlose Türkspor Heidenheim (Platz 16) und die TSG Schnaitheim (8) auf dem Kunstrasenplatz am Fischerweg aufeinander. Ebenso zu Hause gefordert sind der FV Sontheim (4/gegen Lauchheim/7) und die TSG Nattheim (10/gegen Unterkochen/5). Bereits am Samstag, 15.30 Uhr, kommt es zum Abstiegsduell zwischen Lorch (15) und Burgberg (14).

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